Pferd rund Reiten

Reiten rund ums Pferd

Kurvenfahren ist eine der Grundlagen. Ihre Kreise werden sich nicht drehen. Rund ums Pferd und Reiten! Reiten - Pferde - Downloads - Pferde Shop. Leitfaden für das Reiten und Fahren im Deutschen Reitsportverband e.

V. fn.

Richtig Kurven fahren: Grundsätzliches und die häufigsten Probleme!

Das Reiten auf geschwungenen Strecken ist ein wichtiger Bestandteil der Gymnastik und Lockerung Ihres Pferdes. Das Fahren von geschwungenen Strecken scheint den meisten Fahrern nicht sehr schwierig zu sein. Dies ist nicht immer so leicht - das Pferd kann über die Schultern nach draußen schieben, nach drinnen kürzen oder mit der Hintern wegdriften.

Um dies nicht zu tun, oder damit Sie solche Störungen beheben können, geht es im aktuellen Beitrag um Hinweise zum Kurvenfahren und zur Behebung der 4 häufig auftretenden Ausfälle. Man kann vereinfachend ausdrücken, dass die Hand und die Leine die Vorderhand und die Läufe die hintere Hälfte steuern (natürlich ist die Sache etwas komplizierter und die Hilfsmittel zusammen spielen).

Sie rahmen mit Ihrer Unterstützung das Pferd ein und haben Einfluss darauf, wo es seine Füße platziert. Damit Ihr Pferd wie erwünscht reagieren kann, müssen sich alle Hilfsmittel ineinandergreifen. Eine zu starke Helferin ist nicht gerade eine schöne Kurve. Wichtigstes Hilfsmittel ist der Stuhl, wie immer steht er an erster Stelle!

Wer eine Kurve fahren will, kann sich vorstellen, zwei Ösen in der Brust zu haben (dieses tolle Foto stammt aus meinem bevorzugten Buch zum Sitzen: Reiten aus der Mitte des Körpers*). Lassen Sie diese Blicke dahin blicken, wo das Pferd hin soll. Auf diese Weise dreht sich Ihr Körper korrekt und nicht zu viel oder zu wenig.

Die beiden Ösen verbleiben auf der gleichen Augenhöhe - Ihr oberer Körper ist gerade und Sie beugen sich nicht in der Gürtellinie. Falls Sie Schwierigkeiten haben, sich nicht mit Ihrem oberen Körper nach Innen zu beugen, atmen Sie tiefer in Ihre Innenflanke ein. Ihre Hüften drehen sich nicht, nur Ihr oberer Körper! Die Schulter und Hüften von Reiter und Pferd sollten immer zueinander sein.

Die äußeren Leinen sind daher etwas enger und liegen am Hals des Pferdes. Das Pferd wird daran gehindert, über die Außenschulter nach aussen zu driften. Das Innenzügelchen bestimmt die Position des Kopfes des Pferdes nach Innen. Sie sollten nur den Augenrand des Pferdes erkennen, dann ist es richtig.

Achten Sie darauf, dass Sie beide Arme auf der gleichen Ebene halten, sonst kann es vorkommen, dass sich Ihr Pferd in den Nacken wirft. Wenn Sie Ihren oberen Körper drehen (und Ihre Hand nicht vergessen), nehmen Sie Ihr Außenbein etwa eine Handbreite hinter dem Sattel. Durch das Außenbein wird das Pferd nach draußen beschränkt und das Abdriften der Hinterläufe vermieden.

Ihr Innenbein legt sich lose auf den Gürtel und ermutigt Ihr Pferd, sich zu beugen. Sie nutzen es nur dann impulsiv, wenn Ihr Pferd es benötigt. Wenn es auf der gewünschten Leitung funktioniert, benötigt es keine Unterstützung von Ihnen und Sie sollten es in Frieden ruhen. Normalerweise kommt dieses Phänomen daher, dass man den Innenzügel zu viel (und den Außenzügel zu wenig) ausnutzt.

Sehen Sie auf den Pferdekopf: Wenn Sie mehr als den Blickwinkel sehen, wird Ihr Pferd übertragen. Geben Sie dem Innenzügel ein wenig nach und nehmen Sie die Außenseite mehr ein. Achten Sie auf Ihren Sitz: Sehen die Blicke in Ihrem oberen Körper in die gewünschte Position? Sind Sie gerade im oberen Körperbereich und nicht in der Hüfte gebeugt?

Überprüfen Sie nochmals, ob Sie richtig sitzen, ob Sie Ihren oberen Körper richtig herum gewendet haben und ob Sie die anderen Hilfsmittel wie oben angegeben verwenden. Aber oft besteht das Dilemma in der Natürlichkeit der Schräge Ihres Tieres. Je nach Pferd kann man dieses Phänomen zunächst am besten am besten am Boden ausräumen. Sie können Ihrem Pferd beim Reiten ein paar Kicks auf den Oberschenkel geben, bevor Sie sich beugen oder in die Schulter reiten.

Wenn sich Ihr Pferd gegen die Haltung und Beugung verteidigt, sollten Sie dies auf jeden Fall durch einen Krankengymnasten oder Osteopath klären. Ihr Pferd kann Verstopfungen oder Anspannungen haben. Hierbei sollten Sie überprüfen, ob Ihr äußeres Zügelchen in ständigem Umgang mit dem Pferd steht und nicht zu fest nach außen gerichtet ist.

Überprüfen Sie, ob Sie gerade sitzen und sich nicht nach unten beugen. Als Orientierungshilfe platzieren Sie entweder einen Hut in der Kreismitte oder - wenn Sie mehr Halt benötigen - markieren Sie die Kreislinie mit mehreren Hüten (dies kann auch eine Hilfestellung für Ihr Pferd sein). Konzentrieren Sie sich beim Fahren auf einen gleichmässigen Abstandhalter.

Wenn Ihr Pferd an einigen Orten von der "richtigen" Linie des Kreises abweichen sollte, müssen Sie es entsprechend ausbessern. Zum Beispiel schieben einige Tiere immer an der gleichen Position über die Außenschulter, denn das ist der Ausstieg. Kurvenfahren ist eine der Grundvoraussetzungen und erscheint vielen Fahrern leicht.

Meiner Ansicht nach sollte man auch und gerade bei den Basics auf eine reine Durchführung achten - wer die Basics nicht richtig fährt, hat kein festes Grundgerüst, auf dem er weiterführende Übungsaufgaben aufbaut.

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