Pflege Online

Online-Pflege

Aufgrund der alternden Gesellschaft haben wir es zunehmend mit Kunden aus dem Pflegebereich zu tun. Die pflegenden Angehörigen sind Deutschlands größter Pflegedienst und unverzichtbar. Die AWO Online Pflege- und Seniorenberatung bietet Ihnen eine schnelle, kompetente und kostenlose Beratung über einen sicheren E-Mail-Kontakt. Arbeitslose, Informations- und Kontaktstelle "Mittelpunkt" - Pflegeberatung und häusliche Pflege. Die Online-Selbstbewertung über das Internet:

Die Pflege hat keine Kraft mehr.

Die vielzitierte Knappheit an Fachkräften - er ist längst in der Pflege angekommen: Nach Angaben der Regierung fehlt es der Industrie an wenigstens 35.000 Fachkräften. Es gibt über 12.500 freie Plätze in der Pflege, davon werden über 1.000 examinierte Krankenschwestern und weitere 8.500 Hilfskräfte in der Seniorenpflege benötigt.

Dies geht aus der Statistiken der BA hervor. Auf 100 freie Arbeitsstellen kommen allein in rechnerischer Hinsicht 21 Bewerbungen. Weil die Menschen in Deutschland immer mehr werden und damit auch die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen zunimmt. Die Pflegestatistiken des Bundesamts für Statistik zeigen, dass es bereits knapp drei Mio. Menschen gibt. Mehr als 1,3 Mio. Menschen sind pflegebedürftig, nur ihre Verwandten sind es.

Die Krankenschwestern bekommen zwar Pflegeleistungen, aber keine Pflege. Bei weiteren 700.000 Menschen, die zu Haus betreut werden, aber auch Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst brauchen, ist die Situation anders. Noch einmal 27% aller Betreuungsbedürftigen - das sind 783.000 Menschen - können nicht mehr allein wohnen und sind auf permanente Pflege angewiesen. 2.

In der Seniorenpflege arbeiten mehr als eine Millionen Menschen. Auch wenn die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen gleich bleiben sollte, würde die Nachfrage nach einer ambulanten und stationären Versorgung mit der abnehmenden Anzahl pflegebedürftiger Verwandter - und damit der Fachkräftebedarf - steigen. Seniorenpflege ist ein wachsender Sektor: Allein zwischen 2013 und 2015 wurden nach Angaben der Pflegestatistiken des Bundesamts für Statistik 80.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Mehr als eine Millionen Menschen sind heute allein in der Seniorenpflege tätig. Über 730.000 Facharbeiter sind in den 13.600 Pflegeeinrichtungen, also Alten- und Pflegeheime, beschäftigt. Hinzu kommen 355. 600 Pflegende in rund 13.300 Ambulanzen. Der Anteil des Pflegepersonals beträgt 85 prozentual. CDU/CSU und SPD einigten sich im Rahmen des Koalitionsvertrages auf ein sofortiges Programm, dem zufolge weitere rund achttausend Arbeitsplätze entstehen sollen - allerdings für die Alten- und Krankepflege.

Zudem sind freie Arbeitsstellen sowieso nicht das eigentliche Thema, sondern geschultes Personal. Infolgedessen nimmt der Personalengpass vorerst nur mit zusätzlichen Arbeitsplätzen zu. Dennoch benötigt Deutschland beides: mehr Arbeitsplätze und viel mehr Facharbeiter. Außerdem: Durch den heutigen Mangel werden die wenigen vorhandenen Facharbeiter übermäßig stark beansprucht und durchbrennen.

Der Grund ist einfach zu erklären: Nach einer Engpass-Analyse der Bundesanstalt für Arbeit hatten die Altenpfleger im vergangenen Jahr im Durchschnitt knapp sechs Monaten lang einen Nachfolger gesucht, wenn ein Arbeitnehmer zurückgetreten war. Für die Seniorenpflege heißt das, dass die Patientinnen und Patienten nur das erhalten, was sie brauchen. Es gibt immer wieder Meldungen über Verwaltungsmissstände, insbesondere in Pflegeeinrichtungen.

All dies hat zur Folge, dass viele Facharbeiter nach einigen Jahren ihren Arbeitsplatz gewechselt haben. Diese beruhen ausschließlich auf Statistiken der Agentur für Arbeit aber nur auf dem, was öffentlich bekannt ist. Doch nicht jede Altenpflegerin, die sich bei der BA auf Arbeitssuche befindet, will in diesem Bereich weiterarbeiten.

Zudem berichten nicht alle Unternehmen ihre offenen Positionen, da die Vermittlungsrate durch die BA nicht sehr hoch ist. In vielen Pflegeheimen und Pflegediensten wird angesichts des Personalmangels auf geschultes Fachpersonal zurückgegriffen. In der Industrie sind Basiskurse von sechs bis acht Wochen üblich, in denen Grundkenntnisse für die Pflegeunterstützung erworben werden. So bieten zum Beispiel Sozialverbände wie das Deutsche Rote Kreuz diese Grundausbildung vor allem für pflegebedürftige Verwandte an.

Allerdings engagieren viele Unternehmen zunehmend solche Wechsler. Fachleute wie der Krankenpflegekritiker Claus Fussek bemängeln diese Bedingungen. Tatsächlich haben viele der Pflegekräfte heute keinen Platz in diesem Fach. Müssen jedoch alle Assistenten und Seiteneinsteiger durch echtes Spezialpersonal ersetzt werden, können viele betreuungsbedürftige Menschen überhaupt nicht mehr betreut werden.

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