Puppe

Insektenpuppe

Die Puppe verwandelt sich in aller Ruhe (Puppenruhe) in das fertige Insekt. Das Püppchen, plur. die -n, Dimin. das Püppchen, Oberd. Ursprüngliche Sasha Morgentaler Puppe groß.

Firmenprofil von Margret Puppe in Sundern. Dolls zum Spielen für Kinder Dolls sind das beste Spielzeug für Kinder.

mw-headline" id="Historisches">Historisches[Editieren< class="mw-editsection-divider"> | Quellcode]>

Die Puppe (aus dem Lateinischen, "kleines Mädchen") ist eine figurative Replik eines menschlichen oder humanen Wesens. Dolls zählen zu den älteren und gebräuchlichsten Spielsachen (auch Alltagsgegenstände), sind aber auch als Sammlerstücke und Souvenirs populär, insbesondere für Artisten. Auch in manchen Kulturkreisen haben Püppchen eine zauberhafte, religioese Ausstrahlung. Seit den Anfängen der Menschen sind in allen Kulturkreisen in den verschiedensten Werkstoffen und Erscheinungsformen Püppchen zu finden.

Heutzutage variieren ihre Größen von einigen wenigen Zentimeter (z.B. für Puppentheater und Puppenhäuser) bis hin zu lebensgroßen Püppchen (z.B. Kinderpuppen), siehe auch Puppe. Figurative Darstellungen von Menschen, die zu Kunst-, Repräsentativ- oder Dekorationszwecken ohne Verweis auf Spiele oder Religionen (z.B. Skulpturen oder Büsten) angefertigt werden, gelten in der Regel nicht als Dolls.

Puppenartige Repliken von Tierfiguren werden in der Regel als "Plüschtier" oder "Kuscheltier" bezeichne. Die frühen Püppchen bestehen aus allem, was die Umgebung bietet. Abhängig von den Klimabedingungen und dem Lebensalter sind hauptsächlich Figuren aus Lehm, Hölzern, Kuhfladen, pflanzlichen Fasern, Stoffen oder Bronzen intakt. In der Antike wurden Strohpuppen als Idole oder Fetisch benutzt.

Jh. v. Chr. wurden sie als Heilungspuppen benutzt. Vom Spätmittelalter bis in die Moderne sind Figuren aus weniger flüchtigen Stoffen wie Terrakotta und Aluminium oder Paraffin konserviert worden. 3] Im Lauf der Zeit wurden immer mehr Outfits hinzugefügt: Puppenkleider, Puppenhosen für Männerpuppen, Puppenstuben und Puppenstuben mit Möbeln und in den Puppenwagen und Motorrädern des zwanzigsten Jahrhunderts.

Grössere Figuren (etwa so gross wie ein Baby) werden oft in Puppenkinderwagen gefahren, gekocht, eingeschläfert etc. Jh. gewinnt die kommerzielle Produktion an Wichtigkeit. Aus dem Englischen stammt zunächst ein Name für Spielwaren, später für Puppen[4]. Ungefähr zur gleichen Zeit oder etwas später verbreitete sich die Produktion von Spielwaren und Spielpuppen nach Sonneberg.

Im Jahre 1815 wird im Thüringer Waltershausener (in Sonneberg bereits im XVII. Jahrhundert) eine frühere Puppenherstellung erprobt. Allein in den Waltershausener Werkstätten produzierten bis 2003 rund 50 Hersteller Spielwaren, Puppenstuben, Spielwaren, Accessoires und Verpackung. Unter ihnen befanden sich so wichtige Kleinbetriebe wie die Puppenfabrik von Johann Daniel Köstner jun. in über 30 Ländern der Welt, die führende Rolle seiner Puppenbranche war in Deutschland unbestritten.

Die meisten der ältesten Figuren waren wahrscheinlich zunächst kein Spielzeug. Diese diente unterschiedlichen rituellen Zielen (Kultobjekt) und hatte einen magischen und religiösen Stellenwert. Im westeuropäischen Raum dominierten im neunzehnten Jh. neben Sonneberg (z.B. F. M. Schilling) und dem mit den Nachbarländern konkurrierenden Unternehmen aus Deutschland die franz. Innovationen in der Puppenherstellung im neunzehnten Jh. waren die Entwicklung von Drehmaschinen, Pappmaché, Porzellanköpfe, Kugelköpfe, die ersten Puppenbabys, die Verwendung von Kautschuk für Puppenbodies, Kugelköpfe zur Anbindung der Gliedmaßen und das Zelluloid, aus dem ganze Puppenköpfe hervorgingen.

Im Jahre 1896 wurde die erste Puppe aus dem damals neuen Werkstoff Zelluloid hergestellt. Turtle ist einer der wenigen Puppenproduzenten, die seit 1896 bis heute Figuren herstellen. Um 1908/09 begann die Künstlerin - etwa Marion Grafin Kaulitz oder Marie Marc-Schnür (1. Frau von Franz Marc) - raffinierte Figuren zu entwickeln und zu produzieren, die unter ihrem eigenen Markennamen gezeigt und wiederverkauft wurden.

Es dauerte nicht lange, bis die Industrie auf die Puppenbewegung reagierte: 1909 entwarf die Puppenmanufaktur Kämmer & Reinhardt die "Charakterpuppe" nach einem Design des Berliners Prof. Lewin-Funcke, das dem lebendigen Modell eines Kindes sehr ähnelte. Jahrhundert begann eine Auseinandersetzung mit der Form der Puppe, die ihr Äußeres beeinflusst und das Äußere der Puppe - als fühlbare, reduzierte menschliche Figur - bis heute beeinflusst hat.

Der Weltkrieg unterbrach die Blütezeit der Puppenbranche, und die Industrie hat sich nur mäßig erholt. Auch in Thüringen und Frankens, die nach wie vor bedeutende Puppen- und Spielzeug-Standorte waren, war dies der Fall. Der industrielle Umbruch des späten zwanzigsten Jahrhundert und die fortschreitende Internationalisierung haben zu einem raschen Niedergang der Puppenherstellung in diesen Gebieten geführt.

Seit 2003 werden beispielsweise in der Waltershäuser Fabrik keine weiteren Figuren kommerziell produziert. Seit den 80er Jahren hat die Wichtigkeit von Porzellanpuppen als Kunstobjekt stark an Bedeutung gewonnen. Somit findet im Oktober 1977 der erste deutsche Puppenkongreß in Tecklenburg statt. In den USA, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Russland, Kroatien, England und anderen Ländern haben sich hier in den vergangenen 30 Jahren viel versprechende Puppenspieler entwickelt.

Mittlerweile gibt es Puppenzeitschriften, Wettkämpfe, Werkstätten und regelmässige Austellungen sowie die Association of European Doll Artists (VeP). Das Spektrum der Darstellungen von Menschen in Puppengestalt erstreckt sich von Säuglingen und Kleinkindern (häufigste Form) über Jugendliche (Barbie) bis hin zu Oma- und Opa-Puppen, die hauptsächlich für Sammlerzwecke verwendet werden. Prinzipiell ist zu differenzieren zwischen handgefertigten oder industriellen Figuren, die entweder als Spielzeug für Kinder oder als aufwändig hergestellte Sammlerstücke zur Verzierung verwendet werden.

Fashion Dolls sind ausgewachsene Damen (selten Männer) in unterschiedlichen Puppenkleider und Puppenschuhe gekleidet. Solche historischen Figuren sind auch in Bildern als Spielzeug für Kinder in wohlhabenden Zirkeln dokumentiert, zum Beispiel in einem Familienportrait von Tibout Regters aus dem achtzehnten Jahrhundert. Zu den berühmtesten Figuren dieser Sorte gehört die Puppe des Fabrikanten Matthias K., die in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert zu einem weltweiten Massentier wurde.

Gardena Schaufensterpuppen sind aus Hölzern und wurden vor allem im XIX Jh. in großem Stil in Gardena produziert. Wahrscheinlich hatten sie ihren eigenen Familiennamen Dutch Dolls, weil England sie über die Niederlande einführte. Das Grödnertalmuseum beherbergt eine umfassende Kollektion solcher Dolls. Der Matrjoschka auch Matrjoschka oder Babuschka ist ein Set von geschachtelten, ausgehölten hölzernen Dolls, in die immer wieder kleine Gestalten einpassen.

In Anspielung auf die lange Geschichte der Minnesängershows kam die ehemals sehr populäre Persönlichkeit Ende des zwanzigsten Jahrhunderts aus der Mode. 2. Die sprechenden Puppen: Um auch Marionetten "sprechen" zu können, wurde ein kleiner Player installiert, bei einigen Models konnten die Platten getauscht werden. Trinkpuppen können durch eine Mundöffnung mit Flüssigkeiten ernährt werden.

Repornpuppen: Um einfachen Lackpuppen "echt" wirken zu lassen, werden die Lackteile erneut gefärbt und die Puppe mit meist höherwertigen Stoffen wie z. B. Pupillen, Augen und Augenwimpern nachbearbeitet. Kunsthandwerker machen ihre Figuren wie Figuren oder Figuren und achten auf deren anatomische Form und Ausstrahlung, aber mit dem Vorteil, dass sie in der Regel eine Frisur und Kleidung haben.

Eine Puppe zu restaurieren, sowie die Kleider zu säubern und zu restaurieren ist ein Teil des Kaufs einer Puppe. Workshops, die sich darauf spezialisieren, werden in der Regel als Puppenarzt oder -klinik bezeichne. Anka Georgine, Ursula Gauder: Die Doll-Industrie. 1815-1940 Verlag Puppen und Spielzeug, Stuttgart 1978, ISBN 3-9800172-0-6 Manfred Bachmann, Claus Hansmann: Das große Puppenbuch. 6th "modified edition.

Ausgabe Leipzig, Leipzig 1991, ISBN 3-361-00381-4 Max von Boehn: Marionetten und Marionetten. Ursula Brecht: Wertvolle Dolls. Kunststoffverlag Weingarten, Weingarten 2004, ISBN 3-8170-1026-5 Jürgen and Marianne Cieslik: Cieslik's Wörterbuch der deutschen Puppenindustrie. Jülich 1984, ISBN 3-921844-20-7 Jürgen und Marianne Cieslik: Das große Schildkrötenbuch Celluloidpuppen von 1896 bis 1956. Zweite überarbeitete Ausgabe.

Cieslik, Duisburg 2004, ISBN 3-87463-378-0 Jürgen und Marianne Cieslik: Puppen in der Europäischen Union 1800-1930, Mosaik-Verlag, München 1979, ISBN 3-570-05837-9 Gloria Ehret, Ulrike Heuss-Gräfenhahn, Maria-Anna Kopp: Puppen. in den USA. Bechtermünz, Augsburg 2001, ISBN 3-8289-0784-9 (Neuauflage des Battenberg-Puppen-Katalogs). Das große Puppenbuch: Caroline Goodfellow. Mehr als 400 Püppchen aus zweihundert Jahren.

Beispielbücher, Musterbögen, Puppen und Spielzeuge. Das Hessische Puppenmuseum, Hanau 1999, ISBN 3-9804785-10-7, Modified extract also as special edition: Thomas Reinecke: Zur Geschichte der Waltershäuser Puppen- and Spielzeugindustrie. 2. Schloß Tenneberg, Waltershausen 1999. Marco Tosa: Dolls. Spielwaren, Kunstwerke, Sammlerstücke. ? Honar-e Arousaki (L'art de la marionnette).

Auch interessant

Mehr zum Thema