Ritterturniere im Mittelalter

Die Ritterwettbewerbe im Mittelalter

Das Ritterturnier war ein Wettbewerb mehrerer Ritter. Solche Turniere waren sowohl bei den Rittern als auch beim Volk sehr beliebt. Bei Ritterturnieren werden heute auf mittelalterlichen Veranstaltungen von Stuntmen vor Publikum gespielt. Ritterturniere wurden im Mittelalter von Königs- oder Adelsfamilien, meist aber von Rittern organisiert. Ritterturniere im Mittelalter, Darstellung der Entwicklung der europäischen Turniere im Hoch- und Spätmittelalter.

Mittelalterliches Knights-Turnier

Die vorliegende Präsentation beschäftigt sich mit dem Rittertum und dem Turniersystem in der Zeit von ca. 1150 bis 1500 n. Chr. Ein erheblicher Teil davon betrifft die Repräsentation dieses Turniersystems. Die Hauptfrage wird sein, ob die Wettkämpfe damals wirklich stattgefunden haben, denn die Presse macht uns jetzt durch Geschichtsromane und Kinofilme deutlich, welche Kämpfe es gab, wie der Gewinner schließlich ermittelt wurde und welche Spielregeln angewendet wurden, wenn überhaupt verwendet wurde.

Dazu soll überlegt werden, warum sich das Turnier so lange im mittelalterlichen Alltagsleben manifestiert hat, obwohl es sicherlich nicht nur gute Wirkungen und Manifestationen hatte. Es wird die europäische Weiterentwicklung des Turnieres berücksichtigt. Es ist nicht immer möglich, es nur auf eine Herrschaft zu verweisen, da die Erschließung in der Regel über die Grenze überschritten hat.

Quelle sind die mittelalterlichen Bücher und romantischen Werke von hauptsächlich sowie diverse Ausgaben und Übersetzungen von mittelhochdeutschen oder lateinischen Zeitungen. Proof für Ritterturniere konnten von Turnierbüchern, Ahnenbeispielen, Verzeichnissen, Prüfungen und Turnierbuchstaben errungen werden. Dabei werden einige Informationsquellen ausführlich diskutiert. Diese Hauptfragen sollen mit Unterstützung der Fachliteratur geklärt werden, wodurch die kontroversen Meinungen der Verfasser berücksichtigt werden.

Eine quellenbasierte Recherche entfällt daher. Am Anfang wird ein kleiner Überblick über das Rittertum, seine Idealvorstellungen und seine Selbstverständnis geboten, da sich der Charakter des mittelalterlichen Turniers unmittelbar darauf auswirkt. In Abschnitt 3 befasst sich zunächst mit der Schulung und Aufrüstung von Kämpfer, bevor mit der Präsentation der Entwicklung des Turniers angefangen wird, die auch verblüffende Ansichten von Kirchen und Monarchien enthüllt.

Danach folgt eine Beschreibung der drei wichtigsten Formen des Ritterturniers, des Turnier, des Schuhs und des Ritterturniers in Deutschland. Auf die Leistungsmessung und -auswertung bei uns verweist Kap. 3.4. und gibt einen Überblick über die Arbeitsweise von Referenten und Verkündern. Der vorletzte Teil beschäftigt sich mit den Hauptfragen bezüglich der Regelkonzepte und dem langjährigen Erfolg dieser Kämpfe.

Im Abschnitt 5 wird dem interessierten Besucher eine Kurzzusammenfassung der wesentlichen Informationen mit persönlichen Schlußfolgerungen des Autors verknüpft aufbereitet.

Mehr zum Thema