Ritterturniere im Mittelalter Wikipedia

Mittelalterliche Turniere Wikipedia

Das Mittelalter war geprägt von verschiedenen Arten von Turnieren. Spannend, was bei seinem ersten großen Ritterturnier passiert. Dieses Bild wurde von Flickrs spezieller ImportFreeImages-Seite importiert. Die Ritter und Burgen: Von Rüstung, Waffenruhe, Schwertern und einem Buurt. In diesem Artikel geht es hauptsächlich um mittelalterliche Turniere.

Ritter Spiele - Wikipedia

Das Ritterturnier ist eine Kunst, die sich aus dem Mittelalter entwickelte. Sie haben mit Motiven aus dem Ritterleben (und den Rittermädchen) der Zeit bis heute an Volkstheatern und in den Stereifheatern überlebt. Im süddeutschen und österreichischen Alpenraum wurden bei den Ritterspielen - als Antwort auf das Publikumsinteresse und heute auch als Reklame für einige Ferienorte - besondere Merkmale wie die Wiedergabe von besonders fröhlichen oder "grausigen" Bildern inszeniert.

Bis zu fünf Mal müssen einige Lieblinge des Publikums bei den Prager Knights' Games ums Leben kommen, und ähnliche Berichte gibt es "im Tchauner" im Stadtteil Ottakring. An manchen Orten haben Knightspiele auch die Gestalt von Wandlungsspielen, wodurch sie - wie im Mittelalter - auch zu symbolträchtigen Kämpfen an besonderen Tagen der Erinnerung werden können. Sinjska alca (1. bis 3. August) zum Beispiel ist ein in Kroatien traditionell ritterliches Spiel, das in zwei durch Eisenstangen getrennten Kreisläufen abläuft.

Vielmehr sind die heutigen Spiele für Ausflüge mit der Familie geeignet, wie zum Beispiel Ehrenberg - Die Zeitung in (Reutte/Tirol), Kaltenberger Kitterturnier in Geltendorf oder den Ritterspielen auf der Sommeregg in der Seeboden am Millstätter See. Eines der grössten mittelalterlichen Ereignisse in Deutschland sind die Freienfels-Wettbewerbe am Fusse der Stadt. Aber auch die Burgsatzvey in der Region Woreifel verwendet das Milieu.

In Sinj wird an die türkische Herrschaft von 1463 und 1536 erinnert. Die Tatsache, dass Sinj im Monat Juli die Spiele der Ritter zelebriert, steht im Zusammenhang mit einem Versuch der türkischen Bevölkerung, die 1715 die Hauptstadt zurückzuerobern, die jedoch am 15. August nach der Vernichtung der Hauptstadt nur wenig abwehrte.

Turniere - Wikipedia

Im Mittelhochdeutschen Kampfturnier und den Wettkämpfen "Toben, Drehen, Drehen" wetteiferten im Mittelalter mehrere Mannschaftsgruppen. Daraus ergibt sich das heute gültige Sportturnier. Unter anderem ist ein Wettbewerb ein Ritterkampf. Aus den Kämpfen der Kämpfer entstand das Mittelalterturnier, das später zu einer wahren Show für das Publikum wurde.

Frühmittelalterliche Familienforscher und Schriftsteller wie Georg Rüxner haben in ihren Plänen oft erfundene Turnierteilnehmerverzeichnisse verwendet, um Adelsfamilien eine größtmögliche Anzahl von Vorfahren zur Verfügung zu stellen. Jahrhundert wurde das Ereignis zu einem großen Ereignis, als Musiker, Dompteure und Jongleure neben Ritter traten. Bei Ritterturnieren werden heute auf mittelalterlichen Veranstaltungen von Stuntmännern vor einem Zuschauer gespielt.

Der ursprüngliche Sponsor der Wettkämpfe war der Ritterstand als zentraler Ausdruck der Mittelalterlichkeit. Das Rittertum entwickelte sich im Laufe des zerfallenden karolingischen Reiches im neunten und zehnten Jh. als Reaktion auf die progressive Reittaktik der Normalbürger, Ungarn und Sarakten. Aufgrund seiner kompakten und fachlichen Strukturen sowie seiner symbolisch-kulturellen und moralischen Strukturen wirkte sich dieses Bewußtsein immer mehr auf den ganzen Adeligen aus.

Jh. erlebte die Turnierform der walisischen Gravur und des Rennsports eine strikt formale Blütezeit, mit der auch das Turnierzeitalter vorbei war. Ausschlaggebend ist, dass die Turnierteilnahme von Anfang an nur edlen Ritter innen und außen vorstand. Die originelle Ausschließlichkeit, verbunden mit der höchsten Ausdrucksform der ritterlichen oder aristokratischen, besonders ländlich edlen Wohnkultur, machte das Ereignis zu einer optimalen Form der Repräsentation für den Adel, vor allem aber auch unter dem Gesichtspunkt der Differenzierung von anderen Gesellschaftsgruppen.

Institutionell ist dies vor allem in den Turniervereinen Süddeutschlands im späten Mittelalter zu finden: Die Auszeichnung der Turniervereine forderte von den Mitgliedern gesetzmäßiges Handeln im Alltagsleben. Damit waren die Turniervereine alles andere als eine Zuflucht in eine illusorische Welt der vergangenen ritterlichen Hochkultur. 2. Der Schauplatz bzw. das Spielgelände dieser edlen Darstellung war zunächst der innere Hof der Kernburg oder der Züchter.

Das Adelsgeschlecht verlagerte die Ritterspiele jedoch immer mehr in die nähere und weitere Umgebungen der Großstädte oder auch in die Großstädte selbst, auf deren Märkten der steinerne Grund mit dichten Strohhaufen zum Schutze von Pferden und Reitern bei Abstürzen bedeckt war. In dieser Hinsicht diente die Mittelalterstadt als Schauplatz für edle Unterhaltung und professionelle Spiele und die Stadtbürger als Zuschauer für den edlen Wettbewerb.

Mit der zunehmenden bürgerlichen Anpassung des Turnieres als Fest der Großstadt wurde der Adelige veranlasst, auch im Turnierbereich Abgrenzungen zu treffen. Die Aristokratie vor Ort hat auf die Entwicklungen reagiert, die sich die reichen Staatsbürger selbst aufwendig bewaffnet und sogar mit Waffen ausgestattet haben, und anschließend Adels- und Turniervereine gegründet, deren Zweck es war, das Bürgertum aus gewissen Gebieten der aristokratischen Welt auszugrenzen.

Im Turnierbereich wurden Turnierregeln - wie das Turnierverzeichnis Würzburg von 1479 oder die Turnierregeln Heidelberg von 1485 - innerhalb der Turniervereine aufgesetzt. Diese Regeln versuchten aber auch, die eigenen Berufsangehörigen davon zu überzeugen, sich an den Ehrenkodex des Wettbewerbs zu halten, wenn sie z.B. unehrliches Verhalten, das sie vom Wettbewerb ausschließt, als einen Fall einstufen, in dem Adelige unter ihrem Status geheiratet oder als Händler gehandelt haben: "Item all jene aus dem Adelsstand, mit denen man Turniere mag und verschärft, wer will.

Artikel alle diejenigen des Adels, die kaufen oder handeln oder mit ihnen als andere gemeinsame Kaufleute harmlos, sollten sie "angezogen" werden. 3] Das Turnier zeigt aber auch die Doppeldeutigkeit des aristokratischen Handelns, die Parallele eines zunehmenden Abgrenzungssystems und eine progressive Wende zur Großstadt und ihren Mitbürgern. Die Aristokratie verlegt die Turniere aus Gründen der Kosten und der eigenen Vertretung immer häufiger in mittelalterliche Stadtgebiete.

Ursächlich für den Umzug in die Großstädte war, dass die Turnierkosten zunahmen und die Mittelalterstadt als Organisator und Zahler vom lokalen Adeligen immer mehr anklang. Außerdem bietet die Hansestadt eine viel besser ausgestattete Turnierinfrastruktur, da nicht jeder Edelmann seine eigenen Waffenschmiede, den sogenannten Plattenmann, auf seinen Landgütern halten konnte.

Durch die Unabhängigkeit ihres verspielten und reprÃ?sentativen Wesens wurden die Stadtturniere mehr und mehr zur Sache der finanzstarken Adeligen. Es gibt aber auch Wettbewerbe in weniger bekannteren Sportarten, z.B. organisieren Debattierclubs Debattier-Turniere.

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Nachgedruckt 1978, Dortmund 1980, S. 71-89 Josef Fleckenstein (Hrsg.): Das Ritterturnier im Mittelalter. Studien zu Adeligen, Vereinigung, Schiedsgerichtsbarkeit und Lehen im 15. Jh. (= Publikationen des Max-Planck-Instituts für Geschichtswissenschaft, Nr. 7), Göttingen 1961 Hans Kurt Schulze: Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter. 2. Bd. II: Familien-, Clan- und Geschlechterverhältnis, Wohnung und Hof, Ort und Kürbis, Schloss, Pfalz und Hof, Ort (= Kohl- und Urban-Taschenbücher, Bd. 372).

Erhöhte Ausgabe, Helmut Ritter hammer, Stuttgart / Berlin / Köln 1992, ISBN 3-17-016393-0 Peter Jezler, Peter Niederhäuser, Elke Jezler (Hrsg.): Jezler.

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