Schwimmen in der Grundschule

Grundschulschwimmen

A. Schwimmen den ganzen Tag oder an Wandertagen und Schulausflügen. Zugleich können immer weniger Grundschulkinder schwimmen. Lediglich jeder Zweite verlässt die Grundschule mit dem bronzenen Schwimmabzeichen. mit Schülern in der Schule.

Durch den Schwimmunterricht wollen wir die Freude und das Interesse der Kinder am Wassersport wecken und stärken.

Schwimmkurse in der Grundschule - ein Sonderfall

Schwimmen in der Schule ist luxuriös. Schwimmkurse erscheinen nur vereinzelt in den Curricula vieler Hochschulen. Zugleich können immer weniger Grundschulkinder schwimmen. Lediglich jeder Zweite verläßt die Grundschule mit dem Bronzeabzeichen. Diese Erkenntnis verdeutlicht, wie bedeutend das Schwimmen in der Schule tatsächlich ist - oder wäre, wenn es stattfinden würde. Problematisch ist, dass das Schwimmen in der Schule viel Zeit und Kosten verursacht und nicht die oberste Prämisse bei der Entscheidungsfindung hat.

Deshalb sind viele Schulgebäude komplett außerhalb der Schwimmhalle. Außerdem wachsen die Ansprüche an die Ausbilder ( "Schwimmlehrer") (und das zu Recht: Im Unterschied zu früher ist ein lebensrettender Schwimmnachweis heute Voraussetzung für das Schwimmen in der Schule. Während die Planung eines Freibades in Ihrer freien Zeit noch Spass macht, ist das Schwimmen in der Schule eine Kluft.

Einige Nicht-Schwimmer fühlen sich im Schwimmkurs überwältigt, haben große Angst vor Tauchgängen oder Poolsprüngen. Das Schwimmen in der Schule ist wahrscheinlich nicht populärer als andere "harte" Fächer wie z. B. Mathe. Sensible Lehrer sind nötig, um die Angst zu verringern - eine Eigenschaft, die nicht jeder Lehrer mitbringen kann. Dadurch wird die Schwimmbegeisterung in der Schule weiter reduziert.

Gelegentlich wird eine erkältete oder (verdächtig häufige) Regelblutung als Vorwand benutzt, um das Schwimmen zu überspringen. Schwimmen in der Schule ist eine rechtliche Verpflichtung - und bedauerlicherweise oft eine nervige. Zahlreiche begeisterte Kinder versuchen ihren Kindern schon vor der Schule die Grundlagen des Schwimmsports zu vermitteln. Wenn Sie sich nicht als Schwimmlehrerin versuchen wollen, übertragen Sie diesen Beruf auf eine private Schwimmerschule (vorausgesetzt, Sie haben das notwendige Kleingeld).

Wenn Sie bereits in der Grundschule ein "Seepferdchen" haben, haben Sie wahrscheinlich mehr Selbstvertrauen und weniger Angst vor dem feuchten Mittel als die Nicht-Schwimmer des gleichen Alters. Im Grunde sollten sie versuchen, die Bedenken und Befürchtungen ihrer schwimmenden Kinder zu verstehen. Selbst wenn eine Schwimmkur mit einer weißen Lüge abgebrochen wird, ist dies kein pädagogisches Unterfangen.

Wenn Sie jedoch eine hartnäckige Abneigung gegen das Schwimmen haben, sollten Sie mit Ihrem Lehrer sprechen, um den "Knoten" im besten Fall aufzulösen.

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