Ski Kaufberatung

Skikaufberatung

Schorsch Reindl, Vertriebsleiter Deutschland beim Tourenski-Hersteller Dynafit, stimmt ebenfalls zu: "Der Ski muss zu Ihrem Können und Ihrer Körpergröße passen - das ist das A und O. Skier sind für die einen reine Sportgeräte, für die anderen auch Luxusgüter und Statussymbole. Wenn Sie sich im Internet nach Ratschlägen zum Skikauf umsehen, ist es eine gute Idee, Ihren eigenen persönlichen Index mit Hilfe des Tabellen- und Punktesystems zu erstellen. Suchen Sie in einer anderen Tabelle nach der passenden Länge der Skier, um den richtigen Ski zu kaufen. Alle Allround-Ski mit ausführlichen Informationen, Skitest, Videos und technischen Details finden Sie hier.

Skikaufberatung: Was ist beim Kauf von Skiern zu beachten?

Deshalb erläutern wir die unterschiedlichen Ski-Typen, denen einzelne wichtige Merkmale wie z. B. Längen-, Taillen-, Biege- und Verwindungssteifigkeit folgen. Der Taillenumfang, d.h. die Schmalheit des Skis in der Skimitte gegenüber dem Vorder- und Hinterteil, ist je nach Ski manchmal etwas eingeschränkt. Diese sind für langsame bis mittlere Geschwindigkeiten ausgelegt und werden verhältnismäßig kurz angetrieben.

Für erfahrene Anfänger, die mit mittleren Geschwindigkeiten anreisen. Der Antrieb erfolgt in kurzen oder mittleren Längen. Alle Bergregionen: mittlere Skibreite (>75mm), sowohl für Pisten als auch für Tiefschneehänge bestens prädestiniert. Der Ski hat durch seine Weite viel Lift und ist durch seine Leichtgängigkeit angenehm zu befahren, ist aber auch etwas langsamer auf der Abfahrt.

Moderate Rennwagen, aber nicht ganz so schwer und daher etwas energiesparender zu steuern. Bemerkenswert ist das Multi-Radius-Konzept, bei dem die Taille vorne einem Slalom-Carver und im hinteren Teil einem Renncarver nachempfunden ist. Diese sollten mit mittlerer oder hoher Geschwindigkeit angetrieben und für mittlere Längen angeschafft werden. Hochleistungs-Long-Turn (Race-Carver): Wie der Titel schon sagt: für alle, die besonders flott sind.

Auch mit gebogenen Skispitzen erhältlich und dann "Twintip Backcountry" genannt - man kann sowohl vor- als auch zurückfahren, was für Sprünge notwendig ist. Downhill orientierte Tourenskier sind dagegen weiter (85-95 mm), dafür aber auch noch schwer. Diese haben einen relativ großen Aktionsradius und werden etwa auf Körperlänge mitgenommen. Wo und wie möchte ich hauptsächlich auf der Straße sein?

Wer die gut präparierten Pisten in schnellen kleinen Bogen hinunterstürzt, braucht andere Skier als jemand, dessen Schwerpunkt auf unberührten Tiefschneeabfahrten ist. Dies beginnt beim Kernmaterial, geht über Taille, Weite, Verwindungssteifigkeit und Biegefestigkeit bis hin zu den Längen und - für die Frau sogar das Allerwichtigste - dem Dessin.

"Je mehr man im Gelände ist, desto größer kann der Anteil der Rockers sein." Der Allrounder ist für diejenigen geeignet, die eine universellere Fahrt bevorzugen. Ein Ski läuft umso ruhiger, je größer er ist - auf der anderen Seite ist er nicht so agil wie ein kleiner. Wenn Sie also schnell und kurz drehen wollen, brauchen Sie einen kürzer geschnittenen Ski - wenn Sie auf Bequemlichkeit setzen, brauchen Sie einen langen.

Doch je nach Skiart gibt es verschiedene Spitzen für die richtige Skilänge. "Deshalb ist es wichtig, bei einem Fachhandel einzukaufen - sie werden regelmässig trainiert und sind deshalb immer auf dem neuesten Wissensstand. "Wie bei der Skilänge ist auch bei der Manövrierfähigkeit die Breite des Skis entscheidend.

Ein schmales Ski ist auf einer gut vorbereiteten Skipiste viel einfacher zu wenden und schnell auf Befehle zu reagieren. Im Abseits jedoch zählen die weiten (ab 80 mm mittlere Breite) Lamellen, denn je weiter die Lamellen sind, desto mehr Hub haben sie. Ausschlaggebend für den Einsatz ist die Taille: Mehr wie eine Abfahrt oder mehr Offroad?

Schnell oder lieber langsam? Die Thematik ist jedoch komplex: Die Taille beeinflußt den Krümmungsradius, der beim Aufdrehen des Skis - also beim Auffahren auf die Schneide - möglich ist. Die Taille ist umso kräftiger, je kleiner der Krümmungsradius ist. Der Ski will aber immer "seinen" Umkreis befahren, was bedeutet, dass ein Ski mit einer breiten Schneeschaufel (im Gegensatz zur Mitte) auch mehr Anstrengung erfordern kann.

Durch die Verengung der Skimitte reagieren die Skier beim Skifahren desto rascher - der Flankenwechsel ist beschleunigt. Wenn der Ski weiter wird, ist er gut zum Abfahren. Ein Ski ist umso härter ("verwindungssteifer"), je besser er diesem Anpressdruck standhält, wobei die Schneide auf einer grösseren Fläche liegt. Der Ski wird dadurch schnell und direkt reagieren.

Der Soft-Ski dagegen dreht sich lieber und hat durch die kleine Kantenabstützung kaum Grip im Eiskanal. Er würde lieber Fehler beim Fahren verzeihen. Die Steifigkeit des Skis sollte umso größer sein, je schneller und schwieriger die Abfahrt ist. Der harte, gebogene Ski hat vor allem bei hohen Geschwindigkeiten einen hohen Grip auf der Skipiste, paßt sich aber auch beim Carving nicht so gut dem Boden an, was für unerfahrene Skifahrer unerfreulich sein kann.

Die Biegsamkeit ist umso höher, je sportiver der Ski ist. Wenn man mit seinem eigenen körperlichen Eigengewicht auf dem Ski steht, ist der Stress in der Natur am grössten. Prinzipiell kann man feststellen, dass Skier ruhiger laufen und stabiler sind, wenn das Eigengewicht über die gesamte Strecke aufgeteilt wird. Befindet sich der Hauptanpressdruck in der Mitte, so werden die Skienden entspannt und können besser gedreht werden.

Für Kurzschwünge auf eisigen Pisten gut gerüstet, da der Ski sehr gut in das darunter liegende Gletschereis hineinreicht. Enddruck: Weniger Kraft ist besser für gemächliches, rutschiges Kurvenfahren, mehr ist besser für Richtungsstabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Wird ein Ski gut bedämpft, wird zum einen verhindert, dass der Ski mit hoher Geschwindigkeit zu flackern beginnt, zum anderen wird die Beanspruchung des eigenen Körpers durch starke Stöße minimal.

Die Dämpfungseigenschaften sind umso besser, je besser der Dämpfer ist. Befindet sich die Spannkraft im Bereich der Schaufel, kehren die Lamellen rascher in ihre ursprüngliche Gestalt zurück und haben somit mehr Randkontakt, so dass die Skier weniger schwanken und gleichmäßiger ablaufen. Scharfkantige Ecken und Enden sind auf einer Hartbahn das Allerwichtigste. Die Kantenqualität ist umso besser, je besser sie ist, desto größer ist die Schärfe und desto weniger Materialverluste beim Nachschliff.

Wenn der Gurt aus Plastik ist, liegt das Gewicht in der Hauptmitte, was den Ski beweglich macht und gut im Schnee liegt.

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