Spiele Polizei

Games Polizei

Viele Geräusche, Expertisen, Geschichten und Spiele rund um die Polizei. Dies fordern hochrangige Berliner Polizisten. Der Beamte, der diese Spiele sicherte, würde nur verschwendet werden. Besonders auf dem Heimweg nach einem Stadionbesuch werden Polizisten zunehmend zum Ziel von Feindseligkeiten. Es werden immer mehr Polizisten ermordet, und wenn mehr Polizisten sterben, wird die Polizei auch mehr Kriminelle töten.

Die Polizei kämpft mit allen Mitteln gegen Kindesmissbrauch.

Im US-Bundesstaat Michigan jagen die Polizisten jetzt noch stärker über das Intranet. Waren früher nur Internet-Chaträume das Thema, werden nun auch Spiele wie "GTA 4" zur Jagd auf Kriminelle eingesetzt. In den vergangenen Jahren haben insbesondere Sextäter das Online-Spiel als Entdeckungsort für potentielle Betroffene identifiziert: unabhängig davon, ob "World of WarCraft" oder "Chess Online".

Auch die Polizei im Bundesstaat Michigan, Kalifornien, nutzt diesen Umstand. Detektiv Leutnant Dr. med. Thomas R. von der Staatspolizei des US-Bundesstaates Massachusetts sagt, dass seine Mitarbeiter nun zum Beispiel "Grand Theft Autovirus IV" im Netz laufen, um Verbrechen aufzuspüren und später inhaftieren. "Kindesmissbraucher schalten von herkömmlichen Verfahren auf alternative Mittel um", sagt Detektiv Leutnant J. L. Kish, sie gehen an einen Ort, wo die Kleinen sind und sehen sich Spiele an, die es ihnen ermöglichen, ins Netz zu gehen.

Weiter geht's: Sportgeschichtliche Portraits und Sichtweisen

Bei der Veröffentlichung von Havemanns Untersuchung zur Entstehungsgeschichte des DFB während der NS-Zeit im Jahr 2005 gab es eine Diskussion, die von einer intensiven Berichterstattung in den Medien begleitet wurde. Jüngst erregte eine vom deutschen Olympiastützpunkt (DOSB) in Auftrag gegebenen Untersuchung zur Entwicklung des Doping in der BRD im Jahr 2012/13 Aufsehen.

Allein diese Fragen verdeutlichen, dass es im sportgeschichtlichen Umfeld viele kontroverse Themenfelder und kontroverse Forschungsgebiete gibt. Insofern soll die aktuelle Anthologie auch dazu dienen, die Geschichte des Sportes in Deutschland für eine angemessene, kritische und aufgeklärte Wissenschaftsdebatte weiter zu erschließen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Bedeutung des Sportes in der NS-Zeit gelegt werden.

Viele Sportverbände, Sportfunktionäre und Sportwissenschaftler sind nach wie vor der Meinung, dass der nationale Sportbereich zwar eine nationalsozialistische Verwaltungsführung behalten hat, sonst aber kaum vom nationalsozialistischen Gedankengut durchdrungen ist. Bereits im Reich und in der Republik Weimar war der sportliche Aspekt in erster Linie ein Modernisierungsfaktor, und das war auch in der NS-Zeit der Fall, bevor der sportliche Aspekt schließlich Teil des Triumphzuges einer vom Westen nach 1945 geformten Modernität wurde.

Auch die sportlichen Aktivitäten des Reiches und der Weimarer Republik waren nur teilweise westliche Moderne, sonst aber auch nationalistische und militante, in einigen Gebieten auch nationalistische und antisemitische. Die letztgenannten Strömungen wurden nach 1933, als der NS-Staat den Fussball als Mittel zur "Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und Kraft" für seine "rassenhygienischen" Zwecke nutzte, stark gefördert.

Zudem spielt der sportliche Aspekt als Propagandainstrument eine bedeutende Rolle: Er soll die Vormachtstellung des " Nordic Man " aufzeigen. Diejenigen, die aus der nationalen Gemeinschaft ausgegrenzt wurden, wurden ebenfalls vom Spiel ausgegrenzt. Die jüdischen Vereinsmitglieder wurden sofort nach ihrem Amtsantritt aus vielen Vereinen in die Nationalsozialistische Partei (NSDAP) verwiesen. Der Umgang mit "heißen Eisen", die naturwissenschaftliche Aufklärung der heute noch sehr umstrittenen Kapitel der Geschichte des Sports in Deutschland, ist ein Thema des Vorhabens.

Es stellt sich die Fragestellung, wie wichtig sportbezogene Fragestellungen für die Geschichtsforschung sind. Warum ist die Geschichte am Thema Fußball beteiligt? Dabei steht nicht die zeitliche Einordnung der Geschichte im Mittelpunkt - in diesem Sinn könnte man dies mit einem sportlichen Forschungsinteresse der Nazis verbinden -, sondern vielmehr konkrete Herangehensweisen der Geschichtsforschung, die in den vergangenen Jahren viel Beachtung in der Berufswelt gefordert haben.

Damit hat die ganze Sportwelt auch eine Kommunikationsdimension; seit es den Bereich des Sports gibt, wird er von einer Vielzahl von Interpretationen untermalt. In vielen Ländern ist der sportliche Aspekt ein Spiegel ihrer gesellschaftlichen Praktiken, andere ein Modell für die zukünftige Entwicklung, wieder andere ein Gegenmodell zu einer negativen Wirklichkeit, ein Bereich, in dem man wenigstens vorübergehend, in die Spielwelt verschleppt, andere Erlebnisse haben kann.

Jahrhundert, desto mehr stellte sich die Frage, wer den Begriff des Sportes in seiner Bedeutung und seinem Nutzen interpretierte - und damit zu einem potentiell universellen "Bedeutungsschema" machte, das durch seinen symbolischen und metaphorischen Charakter die Wahrnehmbarkeit einer immer größer werdenden Anzahl von Bereichen der Realität für einen immer größer werdenden Teil der Gesellschaft kontrollierte.

In diesem Themenbereich fließt die Medizingeschichte, die Sexualitätsgeschichte und die Habitus-Forschung, um nur einige wenige aufzuzählen, zusammen - und auch die Sportgeschichte ist von Bedeutung, denn sie hat seit dem Ende des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung und Definition der Körperhaftigkeit des Menschen von heute geleistet.

Eine herausragende Bedeutung kommt dabei vor allem der Unterordnung der Körper unter ein Steuerungs-, Mess- und Performance-Regime zu. Mit der kulturalistischen Wendung in der Geschichte seit den 1990er Jahren richtet sich das Augenmerk auf die so genannten "Konstruktionen der Wirklichkeit", die weitgehend von den Massenmedien getragen werden. Zum Verständnis, wie gewisse Interpretationen der Realität in historischen Kontexten entstehen, sich verbreiten und durchsetzen, ist ein Einblick in die zeitgenössischen Massenmedien unerlässlich.

Sportveranstaltungen sind in dieser Beziehung auch mediale Ereignisse; sie werden von den Massenmedien präsentiert, inter-pretiert und inszeniert. Auch auf einer anderen Stufe wirken die Interaktionen zwischen Medium und Sportgeschichte: Die Entwicklung der Mediathek erhält durch die Geschichte des Sports wesentliche Impulse. Jahrhundert wurden immer wieder neue multimediale Technologien in größerem Umfang eingesetzt, wie z.B. UKW-Radio- und Fernsehsendungen bei den Sommerolympiaden 1936 in der Hauptstadt oder Satellitenfernsehen, die bei den Spiele 1968 in Mexiko-Stadt die ganze Welt eroberten.

In ihrem Essay "Politische Symbole bei Großveranstaltungen des Breitensports zwischen den Weltkriegen" baut sie den Brückenschlag von der sportgeschichtlichen zur kulturpolitischen Forschung. Auch in der weimarischen Teilrepublik wurde der Disput um die schwarz-weiß-rote Flagge des Reiches oder das schwarz-rot-rot-goldene Transparent der Bundesrepublik im lokalen Sport austragen. Die sozialdemokratische Führung der preußischen Landesregierung wollte sicherstellen, dass die neuen Demokratiefarben durchgesetzt werden.

Die Verbindung zwischen sportlicher Betätigung und demokratischer Betätigung wurde auch bei den Verfassungsfeierlichkeiten am 11. August deutlich, für die unter anderem auch die von Herrn R ittersprecher Edwin Rotslob organisierten Sportereignisse den Sinn für Gleichberechtigung und Gemeinsamkeiten besonders gut zum Ausdruck brächten. Das Hauptthema der Kämpfe in Deutschland waren die Frage der nationalen Einigkeit und territorialen Integrität.

Vor allem die Spiele von Köln 1926, bei denen die kürzliche Evakuierung der Okkupationszone Köln durch die Entente-Mächte als wichtiger Bestandteil der Restaurierung des nationalen Leibes begangen wurde, werden von ihm beleuchtet. Außerdem waren Repräsentanten des sogenannten Auslandsdeutschums anwesend - die Kämpfe sollten das Festival aller Deutscher in Deutschland sein.

Diesem Gedanken folgte 1938 auch das Nationale Sozialistische Turn- und Sportfestival in Wroclaw. Als Teil der bald ins Land zurückkehrenden Bevölkerung wurden die Einwohner des nahen Sudetenlands angesprochen. Die Inspiration für den Vortrag von Professor Dr. med. Rolf P. J. Parr zum Thema "Sport und die Geschichte des Diskurses" sind die Analyse von Michael Voucault.

Zwar verdankt die Nationalmannschaft ihren WM-Sieg vor allem einem zeitgemäßen, mit raschen Stellungswechseln arbeitenden Spielesystem, doch die Interpretation, dass Kämpfergeist, Kampfkunst und Kameradschaftsgeist die Erfolgsgaranten in der Bevölkerung waren. Diese positive Charakteristik - wie die andere Hälfte derselben Münze - wurde in den darauffolgenden Dekaden durch die negative Charakteristik mangelnder Spieltechnik und -ästhetik konterkariert; die Germanen spielen zwar effektiv, aber nicht wunderschön.

Doch was ist aus diesen Klischees geworden, als die Nationalelf unter Bundestrainer Dr. Jörg Klinger und vor allem Dr. Jochen LÖW ihre Spielpraxis änderten? Parr's Analysen des Publikumsdiskurses, die vor allem auf Presseprodukten beruhen, belegen, dass die Germanen nun zertifiziert wurden, mit der unbeschwerten Leichtheit und Anmut der Holländer, ja der Brasilianer umzugehen.

In seinem Artikel "Sport- und Behindertengeschichte" untersucht Dr. med. Bernd Wedemeyer-Kolwe die Position des "Behindertensports" in der weimarischen Teilrepublik zwischen Ausgrenzung und Eingliederung. Bei einer ersten Suche nach Hinweisen finden sich viele Verweise auf Verbände und Einrichtungen aus der Woiwodschaft Weimar, die sich in dieser Beziehung auch als "Republic of Foreign Leaders" (Peter Gay) hervorheben.

Obwohl die Bewegung der Taubstummen und Sehbehinderten eine bisher erkannte besondere Stellung in der Bevölkerung einnahm, da die Taubstummen als bildungs- und beschäftigungsfähig angesehen wurden, gab es nach dem Ersten Weltkrieg nicht nur Turn-, Turnund Turngruppen, die ältere Schulen für Taubstumme und Sehbehinderte oder "Behindertenheime" verfolgten oder umgaben, sondern auch eine Anzahl von Klubs, in denen Kriegssport betrieben wurde, teilweise zusammen mit "zivilisierten" und physisch gesunder Sportler.

Ausgehend von zahlreichen Städten - darunter Deutschland, Österreich, Deutschland, Österreich, Deutschland, Deutschland, Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Schweiz und der Schweiz - vermitteln die Beiträge teilweise erstaunliche Einblicke in die Ausübung bürgerlicher und konfessioneller Sportvereine, in denen es erste, wenn auch isolierte Ansatzpunkte für einen "integrativen" Sport gibt. Das Hauptaugenmerk von Frau M. Westmeier liegt auf der Repräsentation von "Sportlerinnen in den Medien: zwischen'Mann-Frau' und'Modellkörper'".

Ausgehend von drei Untersuchungen wird das Selbstbild der Frau beim Fußballspielen "zwischen Klampen und High Heels" skizziert, mit der Betonung auf der Erstellung vermeintlich geschlechterspezifischer Merkmale und dem Zusammenhang zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Beim Aufbau oder der Kodifizierung von Geschlechterklischees spielt das Medium eine ausschlaggebende Bedeutung, wie der Frauenfußball als "schönerer" Fussball oder die Gefährdung der in den Massenmedien stattfindenden "Maskulinisierung" der weiblichen Körperschaften zeigt, die im Mediakrieg des Ost-West-Konflikts eine besondere Relevanz erlangt hat.

Die" Herausforderung einer Carl-Diem-Biographie", mit der sich Herr Dr. med. Frank Beckers beschäftigt, hat ein doppeltes Gesicht: Zum einen die konzeptionellen Anforderungen, die sich aus der Tatsache ergaben, dass Herr Dr. med. E. H. D. R. D. sowohl eine Zeit- als auch eine Sportgeschichte war. Zum anderen die Problematik der Tatsache, dass Herr D. E. D. S. D. eine Symbolgestalt für ein gewisses Bildnis der bundesdeutschen Sportbewegung ist und seit Jahrzenten eine heftige wissenschaftliche und historische politische Debatte geführt hat.

Weiterhin sind die Konsequenzen der Schnittmenge von vier Etappen der deutschsprachigen Geschichtsschreibung - Reich, Woiwodschaft Weimar, Nazionalsozialismus, BRD - für die Biografie von Diem und deren Verarbeitung von großer Wichtigkeit. Das Besondere an seiner Karriere ist, dass er ein Allrounder im Sport war, der sich noch nicht so stark differenziert hatte, dass der Einzelne ihn nicht mehr in seiner Ganzheit hätte sehen können.

Er war als Publizist und Beamter, als Veranstalter und Forscher, als Sensibilisator und Sportpropagandist aktiv - der Biograf muss Mittel und Wege suchen, um diesem riesigen Spektrum in seiner Präsentation Rechnung zu tragen. Auf der Grundlage derselben Interpretationskämpfe untersucht er die " Problematik im Umgang mit der nationalsozialistischen Geschichte des Deutschtums am Beispiel von Karl Diem ", die zwischen "Verdrängung und Erinnerung" oszilliert:

Durch die Stilisierung von Dieter als positive Symbolgestalt des Deutschtums und des Olympiasports, der den Deutschtum modernisierte und in den Bereich einer als nichtdiskriminierend deklarierten Olympia-Sportart führte, wurde die nationalsozialistische Geschichte mehrmals beiseite geschoben und umgestaltet. Schon die jüngsten Versuche, kritische Untersuchungen zu verteidigen, zeigen, dass ein Teil der Sportgeschichte in Deutschland durch politische Reflexe begrenzt ist, die aus dem Zusammenhang des Ostblocks und dem späteren Konflikt mit den "Achtundsechzigern" resultieren.

Dies erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit von Diem und dem sozialen Bereich, zu der die Vereine und Olympia-Historiker in Deutschland noch nicht gewillt sind. Zwischen 1933 und 1950 wurde Diem' Laufbahn im Olympia- und Deutschlandsport einer quellengestützten politischen und sozialhistorischen Auseinandersetzung unterzogen, um die Verzerrungen und Probleme der alten Forschungen noch einmal aufzudecken.

Sein Werdegang erstreckte sich wie die Diözese vom Deutschen Reich bis zur Republik, die mehrere olympische Spiele und die Reitwettbewerbe von 1936 ausrichtete, ist ein Beispiel dafür, dass Denkansätze wie "Reinheit der Rasse", "Führerprinzip" und eine auf "Blut und Boden" basierende Geschichtsauffassung auch die bürgerlichen Funktionsträger, die keine nationalsozialistischen im engen Sinne waren, aber dennoch im nationalsozialistischen Milieu fungierten.

Das motorisierte Handeln der SP hatte einen doppelten Charakter: Auf der einen Seite waren sie als Paramilitärs zur Rüstungsvorbereitung gedacht, auf der anderen Seite waren sie auf das Konzept des Leistungssports ausgerichtet, wie es sich für die Zeit vor den Spielen von 1936 erwies. Im Allgemeinen wird der Begriff des Sports mit Bezeichnungen wie z. B. Lebensqualität und Lebensqualität, Freiwilligenarbeit, Freizeit oder Genuss in Verbindung gebracht. Nationalsozialistische KZs hingegen waren Orte, deren Alltagsleben von Gewalttätigkeit und Beliebigkeit für die Häftlinge gekennzeichnet war.

Das Porträt des Sportes in Nazilagern in den Bildern von Albert Kanton untersucht Sportarten, die in einer Zeit des Terrors und der Agonie, der Inhaftierung und Nötigung, der Erkrankung und des Todes stattgefunden haben. Auf den ersten Blick passt der sportliche Aspekt nicht in das Gesamtbild der Lager.

Weil es sich bei der Sportart und der Gewalttätigkeit sowohl um physische als auch um physische handelt, kann der sportliche Aspekt leicht in Gewalttätigkeiten umgewandelt werden, indem die Bewegungsfreiheit und die Selbstbeherrschung entzogen und erzwungen wird. Auch wenn die Bewegungsabläufe im sportlichen Bereich eine positive Wirkung haben, kann die gebotene Beweglichkeit schmerzlich und destruktiv sein und zum Tode führen. 2.

Im körperlichen Bereich kann ein Verstoß gegen die Vorschriften zu Gewalttätigkeiten führen. Aber es gab auch eine Sportart im klassischen Sinne, als Freizeitbeschäftigung oder Vorrecht. Ausgehend von neueren Untersuchungen zu den NS-Lagern werden hier an Hand von drei Quellen unterschiedliche Facetten des Sportes untersucht: Unterhalts- und Freizeitaktivitäten für Aktivisten und die Öffentlichkeit, als Strafe für die Ausübung von sportlichen Aktivitäten wie geordnete Liegestütze mit Gewaltbereitschaft und als Auswahl: Auf der Grundlage von Hausbesetzungen ordnen die KZ-Leiter den Gesundheitszustand der Häftlinge ein; die sportlichen Aktivitäten entscheiden über Leib und Leben. 3.

Die beiden Künstler untersuchen die Historie der juedischen Sportwelt in der Bundesrepublik und in der Schweiz. Es ist ihnen im Allgemeinen ein Anliegen - im Sinn von Herrn Friedländer - die deutsche Jüdin nicht nur als passives Mitglied, sondern auch als eigenverantwortlich handelndes Mitglied zu präsentieren. Nach dem in Reich und in Weimar der größte Teil der sportlich tätigen dt: in Klubs der allgemeinen Gymnastik- und Sportweltbewegung, aber nur ein kleiner Teil in reinen Judenvereinen, kam es nach 1933 durch die EinfÃ?

Es bildete sich eine gegnerische Welt, in der diese Sportler dem nationalsozialistischen propagandistischen Klischee der physisch geschwächten Judentum in akt. Nach 1933 gewann die sportliche Bewegung im ganzen kulturellen Schaffen der Bundesjuden an Gewicht, wie die Analysen von Paul H. W. Peiffer u. W. auf der Grundlage der Analysen der juedischen Medien belegen. Der jüdische Sportfunktionär nutzte das in der allgemeinen Gymnastik- und Sport-Bewegung erworbene organisatorische Wissen, das die Autorinnen und Autoren als Fortführung des Assimilierungsprozesses in der dt. Bevölkerung verstehen.

Noch bis 1936 waren Wettbewerbe zwischen juedischen und arierischen Vereinen moeglich, die aber untersagt waren, als die Auswirkungen im Auslande nach den Berliner Winterspielen nicht mehr beruecksichtigt werden mussten. Der Pogromabend am 9. 11. 1938 war natürlich eine noch größere Pause, wodurch den dt. Judentumern die letzte Chance auf Wettbewerb und Training vorenthalten wurde.

Das Wissen, dass das Sexualhormon Männertestosteron nicht durch die Nervenzelle, sondern durch die am Ende des 19. Jh. gewonnenen Blutbahnen durch den Organismus geleitet wird, war der Auslöser für ein weites Feld von manipulativen Eingriffen, die zunächst primär zur Belebung und Erneuerung des Organismus, dann aber auch zur zielgerichteten Leistungsverbesserung im sportlichen Bereich diente.

Sozusagen nur der Mittelpunkt einer sozialen Praktik, die sich mit Fortschritten und Verbesserungen in allen Bereichen des Lebens beschäftigte. Dinçkals Untersuchungen konzentrieren sich auf die Fußballstadien der WR. Dabei geht es auch darum, die Blicke zu lenken: Die Architektur des Stadions erlaubt sowohl die Betrachtung des Spielfelds als auch die permanente Eigenbeobachtung des Zuhörers.

Am Beispiel der Fernsehsendungen der Olympischen Spiele beleuchtet sie die " Wechselbeziehung zwischen Film und Fernsehen im 20. Jh. ". Der Scheinwerfer war bei den Münchener Games 1972 so grell, dass er den Blick des Zuschauers versperrte - aber für Fernsehkameramänner exzellente Bedingungen boten. Dieser Trend begann mit den 1960er Jahren bei den Olympischen Sommerspielen in Rome.

Früher spielte das Fernsehgerät nur eine geringe Bedeutung, bei den Olympischen Sommerspielen 1936, als es erstmals eingesetzt wurde, war es nicht viel mehr als eine Kuriosität. Der Fernsehsender wiederum profitiert von der Beliebtheit des Sportes und nutzt den Rundfunk als eine Art Selbstwerbung.

Im Vorfeld der Münchener Spiele haben sich die beiden Unternehmen über Jahre gespart, um sich bei der Mega-Event-Olympiade noch besser aufzustellen. Die Inszenierung der Spiele im TV hat immer auch die politische Seite miteinbezogen. Schliesslich kam 1980 in Russland der Spieleboykott der Bundesrepublik Deutschland in einem umfangreichen Fernsehempfang zum Ausdruck.

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