Spielearchiv

Wildarchiv

Die Deutschen Spielarchive Nürnberg sind eine Einrichtung der Museen der Stadt Nürnberg. Vor dem Pellerhaus die bekannten Spielfiguren aus "Mensch anngere dich nicht! Alle vom Bayerischen Spiele-Archiv Haar e. V. unterstützten Veranstaltungen finden Sie hier.

Das Deutsche Wildarchiv in Nürnberg beteiligt sich auch an den bundesweiten Tagen des "Stadt-Land-Spielt! Die Deutschen Spielarchive Nürnberg sind eine Einrichtung der Museen der Stadt Nürnberg.

Deutschsprachiges Spielarchiv

Als Forschungs- und Dokumentationszentrum beherbergt das Deutsches Spielarchiv Nürnberg eine einmalige Kollektion von über 30.000 Brettspielen von 1945 bis heute. Sie ist damit das "Gedächtnis der Spieleindustrie". Neben den zentralen Dokumentationsaufgaben unterstützt das Spielarchiv auch das spielerische Arbeiten in Haushalt und Freizeit. Durch zahlreiche Events wie regelmäßige Spielnachmittage und Angebote außerhalb des Hauses unterstützt sie tatkräftig das kulturelle Gut der Spielfigur.

Bibliothek: Spielearchiv Deutschland

Das Archiv verfügt über eine rund 7.000 Bände umfassende Spezialbibliothek, mehrere Zeitschriften, eine Katalog-Sammlung und ein Notenarchiv zu Verlegern, Autorinnen und Autoren, Kritiken, Ereignissen und Schlagwörtern zum Themenbereich Games. Das wichtigste Informationsmittel des Archives ist die umfassende Datenbasis, in der alle Partien der vergangenen Dekaden aufgelistet und geordnet sind. Über spezifische Suchparameter können thematisch geordnete Spiellisten erstellt und die einzelnen Partien leicht identifiziert und im Verkaufsregal gefunden werden.

Sie steht den Benutzern nach Rücksprache zur Nutzung offen. Das Spielpool steht für Forschungszwecke nach Vereinbarung zur freien Benützung zur Verfugung oder kann im Zuge einer geführten Tour besichtigt werden.

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Die Deutschen Spielarchive Nürnberg sind eine Institution der Nürnberger Stadtmuseen. Der Sammlungsschwerpunkt der Sammlungen liegen auf Brett- und Gesellschaftsspielen aus dem deutschen Sprachraum nach 1945. Das Museum versteht sich auch als wissenschaftliche Forschungseinrichtung, die die Entwicklungen von Brett- und Gesellschaftsspielen im deutschen Sprachraum seit 1945 dokumentieren und bewerten sowie als Sponsor des Kulturgutes Spielen in der Kultur.

Die Gründung des Deutschen Spielarchivs erfolgte am 26. Juli 1985 durch den Marburger Spielekritiker und Kunstsammler Bernward Thole. Ausgehend von der privaten Sammlung von 5000 Partien wurde nach 1945 mit der Sammlung und Archivierung von Brett-, Tisch- und vergleichbaren Partien begonnen Den organisatorischen Aufbau bildeten zunächst der Träger des Trägervereins des Deutschen Spielearchivs e. V. und der Vereins Spiel des Jahres e. V. Als innovatives Institut wurde das Museum 2006 in die Deutschland - Ideenland initiiert.

In den Räumen der Stadt Marburg war eine der grössten Archivsammlungen für zeitgenössische Brett-, Karten- und PC-Games sowie eine umfassende Spezialbibliothek untergebracht. Über dreißigtausend Partien auf mehr als einem Kilo Regal. Zusätzlich hatten alle Nutzer Zugriff auf die Katalogsammlungen der Spielverlage sowie auf die Materialbestände von Rezensions-, Verlags-, Autoren-, Veranstaltungs- und Real-Archiv.

Als sich diese Kooperation aufgelöst hat, stellte sich heraus, dass das Museum auf lange Sicht nicht durch private Mittel finanziert werden konnte. Aufgrund der Anbindung der Hansestadt an die Spielebranche hat die Landeshauptstadt Nürnberg großes Interesse an der Übernahme des Archivs bekundet.

Der Kulturbeirat hat am 16. März 2009 die Nürnberger Stadtmuseen beauftragt, das Deutsche Wildarchiv in Marburg zu erwerben und weiterzuführen. Endgültig abgeschlossen wurde der Wechsel im Rahmen der Spielemesse eG im März 2010, nachdem die Zukunft Stiftung der Sparkasse Nürnberg und der Verband Spiel des Jahres e. V. als Sponsoren gewonnen wurden.

Im Jahr 2011 zog das Museum in Bibliotheks- und Büroräumlichkeiten um und im Jahr 2013 wurde der Archivbestand aus dem Museumsdepot an den neuen Ort verlegt. Der 200 m große frühere Leseraum der Stadtbücherei steht dem Bibliothekar neben den Verwaltungs-, Bibliotheks- und Archiveinrichtungen als Spielraum für Events zur freien Nutzung zur Verfügung. 2. Die seit Ende der 40er Jahre veröffentlichten Partien werden nahezu komplett wiedergegeben.

Sämtliche Partien sind nach einer speziell dafür ausgearbeiteten Themenklassifikation angeordnet, die in der Artikeldatenbank und in den Verkaufsregalen zu finden ist. Die Kollektion konzentriert sich auf Brett- und Tischspiele. Darüber hinaus werden Karten-, Spiel-, Würfel- und andere zufällige Generatoren sowie große Partien erfasst und aufbereitet. Im Spielarchiv befinden sich auch Besitztümer bekannter Spielautoren wie Alexander Randolph und Peter Pallat.

Das Anwesen von Alexander Randolph mit vielen Spielprototypen ist in einem Depot zu besichtigen und kann auf Wunsch eingesehen werden. Dem Nürnberger Spielearchiv folgt ein Infopool bestehend aus einer rund siebentausend Bände umfassenden Spezialbibliothek, mehreren Zeitschriften, einer Katalog-Sammlung und einem Notenarchiv zu Verlegern, Autorinnen und Autoren, Kritiken, Ereignissen und Schlagwörtern zum Themenbereich Spiele.

Das wichtigste Informationsmittel des Archives ist die umfassende Datenbasis, in der alle Partien der vergangenen Dekaden aufgelistet und geordnet sind. Durch gezielte Suchparameter können thematisch geordnete Spiellisten erstellt, individuelle Partien leicht identifiziert und im Verkaufsregal gefunden werden. Die Deutschen Spielarchive Nürnberg sind eine bedeutende Einrichtung der Spielbewegung der 70er Jahre. Durch den überraschenden Aufschwung bei den Brettspielen der damaligen Zeit wurde nicht nur die Spielproduktion angekurbelt, sondern auch eine tiefe Differenzierung erreicht.

Die Kernaufgabe des Spielarchivs ist das Sammeln, Ordnen und Bewahren. Zudem wird sie zu einer überregionalen Kontaktstelle für alle Fragestellungen rund um das Spielgeschehen und stellt eine Vielzahl von Services für die Fachöffentlichkeit, die Presse und die Fachöffentlichkeit bereit. Eine Besonderheit des Archives ist das Autorendepot: Spielautoren können ihre Spieleideen gesperrt belassen, um eine Absicherung bei möglichen rechtlichen Auseinandersetzungen zu haben.

Durch eine Vielzahl von Spielaktivitäten, Events und Bildungsangeboten soll das Museum in Zukunft eine breitere Öffentlichkeit erreichen und sich vom reinen Spielzentrum zu einem lebendigen Spielzentrum ausweiten. In Zusammenarbeit mit dem Spieleclub e. V. bietet das Puppenhaus regelmässig Spielnachmittage an. Durch jährliche Spieleveranstaltungen wie z. B. Frische auf den Tischen im Juni und Stadt-Land-Spielt im August 2008 werden Gesellschaftsspiele als Kulturgüter besonders gefördert und die unterschiedlichsten Adressaten angesprochen.

In Zukunft wird das German Games Archive für Kindertagesstätten, Klassen und Kindertagesstätten diverse Bildungsangebote und Werkstätten als außeruniversitäre Lernorte anbieten. In einer kleinen, der Öffentlichkeit geöffneten Schau im Eingangsbereich des Pellerhaus präsentiert das Museum seine Werke und Einzelstücke aus seiner Kollektion.

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