Theater Ideen

Ideen für das Theater

des Animationsfilms, der Malerei und des Theaters. Mal-Ideen sowie Hintergrundinformationen über Kinder und Theater. Alle diese Ideen sind nur Vorschläge. Bei uns finden Sie die richtige Theateridee: unterhaltsam - beeindruckend - exzellent - liebevoll - persönlich! Kindergartenmaterial: Los, spielen wir Theater!

So ein Theater! Ideen für mehr! - Sie lernten den ganzen Tag.

Theater, Bildende Künste, Musiktheater, Deutsch und andere. Zusätzlich zum normalen Unterricht bekommen die Kinder der fünften Klassen an zwei Nachmittagen wöchentlich zwei zusätzliche Unterrichtsstunden: In den ersten beiden Jahren wird das Theater beinahe ausschliesslich aufgeführt, es wird viel Improvisation und die ersten kleinen Theaterstücke erlernt. Seit der siebten Schulstufe wächst das Spektrum: zum einen durch das Angebot aus dem Medienbereich, zum anderen durch differenzierte Theatersendungen.

Der Nachmittagsunterricht wird nicht von den Lehrern der Sprachschule unterrichtet, sondern von Spezialisten: Schauspielern, Regisseuren, Theaterlehrern, Tänzern, etc. Projektpartner ist das private Theater Komedia mit seinem Kinder- und Jugendspielhaus Ömmes & Oimel. Wenn möglich, konzentrieren sich die Lehrkräfte in Unterrichtsfächern wie z. B. Bildende Künste, Medizin, Musik, Germanistik, Sportwissenschaften und Sprachen auf Bühnen- und Medienthemen.

Abgerundet wird das Angebot durch regelmässige Theaterbesichtigungen und Ausflüge. Zwei Kunstpädagogen, die diese Theatergruppe führen, waren auf der Suche nach Möglichkeiten, die Grenzen der Theater AGs zu überschreiten und zu einer intensiven und längerfristigen Zusammenarbeit zu kommen. Man wandte sich an die Firma Komedia, die auch nach neuen Ideen in der Theaterausbildung wartete.

Zur Erprobung der Kooperation zwischen Schul- und Theaterarbeit gab es ein Pilotprojekt: Auf Einladung der Kollegen des Kinderkulturzentrums "Testoni Ragazzi" kam die Firma Komedia mit einer Kindergruppe zu einem Kindertheatertreffen nach Bologna. Sie wurde am Albertus-Magnus-Gymnasium gegründet, arbeitete mit dem Theaterlehrer an einer kleinen Produktion zum gegebenen Motto "Orpheus" und erlebte eine unvergeßliche Zeit in Bologna mit rund hundert Schülern aus anderen Ländern Europas.

Zugleich entwickelten die Schulen und das Theater das neue Konzeption. Der Fokus sollte auf dem Theater mit all seinen Aspekten liegen: mit dem zugehörigen Kunsthandwerk, dem Musizieren, Tanzen, Bühnen- und Kostümdesign, der Licht- und Beschallungstechnik. Es galt, die interessierten Mütter und Väter zu betreuen, die Sonderklassen in den schulischen Betrieb zu integrieren und Lehr- und Spielstätten zu schaffen.

Zur Finanzierung der Dozentengebühren wurde ein eigener Förderkreis gegründet, der einerseits Vereinbarungen mit Komedia und anderen Einrichtungen und andererseits mit den betroffenen Schülereltern trifft. Die Finanzierung des Projekts erfolgt bis heute nahezu ausschliesslich durch Elternbeiträge. Es gibt im Jahr 2004/2005 fünf Theater-Medien-Klassen, in denen zehn Lehrer etwa 1500 Unterrichtsstunden haben.

So hat das Vorhaben einen Umfang angenommen, der allein durch das freiwillige Bekenntnis des Trägervereins, der involvierten Lehrer und des Schauspielhauses kaum zu bewältigen ist. Seit zwei Jahren hat die Hochschule einen halben Job für einen Theaterlehrer, der aus den Mitteln des Projekts "Freie Schule" bezahlt wird.

Der Theaterpädagoge lehrt, gestaltet die Prozesse und leitet das Gesamtprojekt.

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