U Boot

C boots

Mit dem Film "Das Boot" von Wolfgang Petersen haben wir unser Bild vom Leben auf einem U-Boot geprägt. Von den argentinischen U-Booten "San Juan", die Mitte November beschädigt wurden, gibt es noch keine Spur. Es ist unklar, warum das U-Boot abgestürzt ist. Dies könnte der Grund für den Untergang des argentinischen U-Bootes "San Juan" sein. Diese U-Boote können den Umfang eines eigenständigen Artikels, ja, einer ganzen Anlage einnehmen.

Schiffe: U-Boote - Schiffahrt - Technologie

Die erste U-Boot von dem US-Amerikaner David Buschnell war 2,5 m lang, zwei m hoch und fast einen lfm weit. Das erste U-Boot, das einen längeren Tauchgang unter der Wasseroberfläche machte, war die Turteltaube, die im Grunde aus Eichen- und Eisenholz war. Die erste Nutzung des U-Bootes erfolgte 1776 während des Unabhängigkeitskrieges der USA.

Amerikanische und amerikanische Bürgerinnen und Bürger haben sich im neunzehnten Jh. intensiv mit der Entwicklung der U-Boot-Technologie beschäftigt. Im Jahre 1850 entwickelt der bayrische Artillerie-Sergeant Wilhelmsberger den ersten deutschen Tauchmotor im Hinblick auf den deutsch-dänischen Krieg. Dieses Boot wurde ebenfalls mit Kraft betrieben. Das Boot füllte sich jedoch mit frischem Trinkwasser und versank während der Annahmefahrt im Kielwasser.

Die Durchbrüche in der U-Boot-Technologie kamen mit Diesel-Motoren, die seit Ende des 19. Jahrhundert U-Boote antreiben. Das Boot musste nahe der Meeresoberfläche segeln, um die Auspuffgase über den Snorkel gegen frische Luft umzutauschen. Diese ersten Tauchboote konnten nicht besonders lange und intensiv abtauchen. Um 1900 begann man in vielen europäischen Ländern wie zum Beispiel den Schwedinnen, Norwegern und Russinnen, eine eigene U-Boot-Flotte zu errichten.

Die ersten großen Militäreinsätze fanden im Ersten Weltkrieg statt. Vor allem die englische Königliche Kriegsmarine hat neben den USA die Anzahl ihrer U-Boote erhöht und sie im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Als erstes U-Boot diente nach mehreren Tests in der Bundesrepublik die U1, und es fällt auf, dass die U-Boote keine Bezeichnungen hatten, sondern fortlaufend nummeriert waren.

Der Imperator hielt die U-Boote für eine ritterliche Waffenart, da sie sich in seinen Blicken unauffällig auf die Raumschiffe schlichen und sie fast von hinten vernichteten. Sie wurde dort gegen 12 Uhr vom U-Boot U 20 abgefeuert und unterging. Der Krieg in Deutschland wollte die britische Macht des Handels abschwächen und die an Board befindliche Kriegsausrüstung zerstören.

Während der ersten Kriegsjahre versank die U-Bootflotte Deutschlands auf dem Weg nach Großbritannien. Die Erfolge der beiden großen amerikanischen U-Boote zu Kriegsbeginn beruhen im Grunde darauf, dass sie von den Bündnispartnern unbemerkt eingesetzt werden konnten. Doch im Laufe des Kriegs sollte die U-Bootflotte Deutschlands von Jagd zu Jagd übergehen.

Die Bündnispartner konnten durch die weitere Entwicklung der Radartechnik und der Sonartechnologie immer mehr deutschsprachige U-Boote aufspüren. Ende 1942 gelingt es den Engländern auch, den geheimen Code Rätsel zu entschlüsseln und den Funkübertragungen der dt. U-Boot-Flotte zu folgen. Es wurde eine exakte Lokalisierung der dt. U-Boote möglich. Durch die noch nicht ausgereifte U-Boot-Technologie waren oft sogar die deutschen Boote dazu angehalten, über das Meer zu segeln.

Dies machte sie zu einem leichten Angriffsziel für verbündete U-Bootfahrer. Auch die britischen und amerikanischen Vernichter töteten die U-Boote mit Unterwasserladungen. Eigentlich waren die Germanen den Verbündeten zahlenmäßig überlegen. Ihre Bemühungen, dem Know-how der Bündnispartner zu entsprechen, blieben für den Kriegsausgang aussichtslos.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die technologische Aufgabe im U-Bootbau darin, die Tauchzeiten der U-Boote zu verlänger. Ein U-Boot kann umso besser geschützt sein, je mehr es ohne Aussenluft auskommt. Normales Tauchen wird von einem U-Boot in einer Wassertiefe von 20 bis 30 Meter durchgeführt. Es waren neben den Briten und Briten vor allem Amerikanern und Russland, die während des Ostblocks die Waffenspirale trieben und ihre Atom-U-Boot-Flotte erweiterten.

Durch die Konstruktion dieser U-Boot-Klasse wurde es für nicht-nukleare U-Boote möglich, über einen längeren Zeitraum im eingetauchten Zustand aufzutauchen. Ein U-Boot der Baureihe 2 12A läuft auf einem Hybrid-System, bestehend aus Diesel-Generator, Batterie, Brennstoffzellen-System und Lok. Das hat den großen Vorzug, dass diese U-Boote sehr ruhig sind und kaum lokalisiert werden können.

Von diesem Typ sind fünf U-Boote bei der Bundesmarine im Einsatz.

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