Umfrage Bundestagswahl 2017

Abstimmung Bundestagswahl 2017

Wahlen - Umfrageergebnisse zu den Bundestagswahlen 2017 (Sonntagsfrage) Umfragen und Prognosen: Wer gewinnt die Bundestagswahl 2017? Bei einer aktuellen Umfrage können die beiden Parteien keinen Boden gutmachen. Morgen, Sonntag (24. September), wird ein neuer Bundestag gewählt. Der AfD könnte die drittstärkste Kraft im Bundestag werden.

Die Bundestagswahl 2017: Umfragen, Analysen und Informationen über Parteien und Politiker.

Landtagswahl 2017 - BayernTrend: Umfrage zeigt CSU und Merkel in Bayern die Nase vorne | News

Daraus resultieren folgende Änderungen gegenüber der Bundestagswahl 2013: Mit 48% liegt die CSU in Bayern leicht unter dem Wert von 2013 (49,3%). Mit 18% würde die SPD ihr Wahlergebnis von vor vier Jahren (20,0%) leicht verpassen, die FDP würde mit 10% wesentlich besser als 2013 (5,1%) ausfallen und wäre die neue dritte stärkste Macht.

Damit liegt die Liberale vor den Gruenen, die mit 8 Prozentpunkten ihr Vorjahresergebnis (8,4 Prozent) einhalten. Die AfD hätte 7 Prozentpunkte in Sicht und wäre besser als 2013 (4,3 Prozent), die Linkshänder würden 4 Prozentpunkte betragen, vergleichbar mit vier Jahren in Bayern (2013: 3,8 Prozent).

Die übrigen Beteiligten - einschließlich der Freier Stimmberechtigten - würden zusammen 5 % erreichen (2013: 9 %). In Bezug auf die Wirtschaft kommen 85 Prozent der Befragten in Bayern zu einem guten Ergebnis, 23 % bewerten die konjunkturelle Lage in Deutschland als sehr gut und weitere 62 % als gut.

Die wirtschaftliche Lage wird vor allem von den Befürwortern der CSU (sehr gut: 32 Prozent), der Gruenen (sehr gut: 32 Prozent) und der FDP (sehr gut: 29 Prozent) sehr positiv wahrgenommen. Insgesamt setzt sich auch in den Rängen von SPD und AfD eine gute Beurteilung durch. Allerdings wollen nur 19% der SPD-Anhänger und nur 9% der AfD-Anhänger von einer sehr günstigen Konjunktur in Deutschland reden.

Die konjunkturelle Lage der Umfrageteilnehmer entspricht der positiven wirtschaftlichen Aussichten. Migrationsfragen sind aus bayerischer Perspektive die grösste politische Aufgabe in Deutschland. Über die Hälfte der Bevölkerung (56 Prozent) hält die Flüchtlingswanderung für das derzeit wichtigste Problem. Nur jeder Sechste (17 Prozent) sorgt sich um die ungerechten sozialen Bedingungen in Deutschland, ebenso viele um das vorhandene Rentensystem (14 Prozent).

Dreizehn Prozentpunkte erwähnen Schul- und Bildungsthemen, zwölf Prozentpunkte die interne Absicherung, elf Prozentpunkte die Situation auf dem Arbeitmarkt im Hinblick auf die größten Probleme in Deutschland. Die deutsche Regierung macht sich in dem derzeitigen schwierigen Umfeld gut. Jeweils sechs von zehn Bajuwaren ( "60 Prozent") sind mit der Tätigkeit der Koalition in Berlin einverstanden, vier von zehn sind kritisch (39 Prozent).

Unter CSU-Anhängern (81 Prozent), aber auch unter den bayrischen Gruenen und der FDP (je 66 Prozent) herrscht in Berlin die Zustimmung zur Staatsarbeit, waehrend die SPD-Anhaenger in ihrem Fazit zweigeteilt sind. Vor allem die beiden CDU/CSU-Parteien unterstützen das gute Fazit zur Tätigkeit der Staatsregierung in Bayern: Jeder zweite bayrische Wähler bestätigt, dass CDU (55 Prozent) und CSU (52 Prozent) in Berlin gute Staatsarbeit verrichten.

Das Wirken der SPD in der Großen Koalition hingegen überzeugte nur 30 Prozentpunkte der Stimmberechtigten im Freien Staat. In Bayern stoesst die Entwicklung der beiden Unionsparteien im Parlament auf Kritik. Drei von zehn bayrischen Wählern (29 Prozent) sind mit der Berliner Grünarbeit einverstanden.

Hingegen überzeugen die Linken nur mit 16% weniger Bajuwaren. Die Kanzlerin leistet einen wesentlichen Beitrag zum insgesamt guten Image der CDU-Regierung in Deutschland. Zweidrittel der Bayer (66 Prozent) beschuldigen Angela Merkel, in der Fluechtlingskrise viele Irrtuemer gemacht zu haben. Aber auch die Haelfte der Bayer glaubt, dass sie bereits ihre besten Tage als Kanzler gehabt haben.

Sieben von zehn Bajuwaren ( "71 Prozent") sehen den CDU-Vorsitzenden jedoch als Garanten für das Wohlbefinden in einer schwierigen Zeit. Dreiviertel im Free State (76 Prozent) assoziieren auch die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland mit der Persönlichkeit des Kanzlers. In den Personalvorstellungen Bayerns zur Berufung des Bundeskanzleramtes nach der Bundestagswahl zeigt sich die derzeitige Beliebtheit von Merkel im Freistaat:

Derzeit sind sechs von zehn Antwortenden (57 Prozent) für den CDU-Vorsitzenden, jeder fünfte für den SPD-Herausforderer Martin Schulz (22 Prozent). Nicht nur die Befürworter von CSU (86 Prozent) und FDP (73 Prozent) sind von Merkel begeistert. Der CDU-Politiker wird derzeit auch von den Befürwortern der Grünen gegenüber dem SPD-Herausforderer (54 bis 36 Prozent) bevorzugt.

Die Bundeskanzlerin hat in Bayern eine stärkere Rückendeckung als in Deutschland. Die Haelfte der Bundesbuerger (49 Prozent) hat im vergangenen Jahr in der Direktwahl die erneuerte Bundeskanzlerschaft von Merkel unterstuetzt, ein gutes Drittel der Bundesbuerger (36 Prozent) wuenschte den Kanzler. Eine weitere Unzulänglichkeit für den SPD-Herausforderer in Bayern ist, dass es in der Öffentlichkeit derzeit keine klare Vorstellung von wichtigen SPD-Projekten gibt: Sieben von zehn Wählern (70 Prozent) in Bayern geben an, dass sie nicht wissen, welche Hauptziele Martin Schulz im Fall eines Sieges anstreben.

Bei den SPD-Anhängern ist es beinahe jeder Zweite (44 Prozent). Insbesondere im Hinblick auf seine programmatische Struktur hinkt Martin Schulz zurzeit den Vorstellungen vieler Wahlberechtigter zum Jahresanfang hinterher. In Bayern zum Beispiel gab jeder Zweite (51 Prozent) an, sich mehr von ihm zu erhoffen.

Obwohl 46% der Befragten meinen, dass seine Ernennung die Unterscheidung zwischen SPD und CDU/CSU verstärkt hat. Allerdings bezweifeln dies zurzeit etwa ebenso viele (43 Prozent). In Bayern finden ein Jahr nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr die Landtagswahlen statt. Im Freistaat Bayern stießen seine Plaene jedoch auf eine recht unterschiedliche Resonanz.

Fast die Haelfte der Stimmberechtigten begruesst diese Wahl (46 Prozent), etwas mehr dagegen (48 Prozent). Innerhalb der CSU sind 59% dafür. Vier von zehn Teilnehmern (37 Prozent) distanzieren sich jedoch. Infratest hat für den umstrittenen bayerischen Trend zwischen dem 23. u. 28. März 2017 in Bayern 1000 Stimmberechtigte per Telefon befragt.

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