Vorschulkinder Lesen Lernen

Kinder im Vorschulalter Lesen lernen

Das ist sicherlich einer der Gründe, warum man lesen und schreiben lernt. Dabei geht es nicht darum, früh lesen und schreiben zu lernen! für die Entwicklung des Kindes, für das Wissen, für das Lernen und allgemein für die Förderung von (Denk-)Fähigkeiten. Das Lesen und Schreiben lernen beeinflusst die Gehirnfunktionen. Muss ein Kind eigentlich lesen lernen?

Die belgischen Vorschulkinder lernen Sprachen, Lesen und Schreiben in der Schule.

"Dann schiebt sie sich zurück auf die kleine Sitzbank zwischen den anderen Kindern." "Man soll lernen, dass es Zeiten und Zeiten gibt", sagt die Kindergärtnerin und sagt dann: "Man kann erkennen, wie viel die Kleinen in zwei Jahren mit den Älteren wissen werden. Einen normalen Mitwoch an der Ecole No. 10 in bruxelles.

Tatsächlich ist die 10. Grundschule ein Kita, gefolgt von der 9. Grundschule im gleichen Bau. Im Gegensatz zu anderen Ländern in Belgien sind die Kindertagesstätten ein integraler Bestandteil des Schulwesens, und 95 % aller in Belgien lebenden Schüler im Vorschulalter gehen in den Schulbetrieb. Das, was sich in diesem Land nur allmählich unter Schulpolitikern und Erziehungsberechtigten ausbreitet und nun den Pädagogen in Fortbildungskursen vermittelt werden soll, ist vielen Nachbarstaaten seit längerem bekannt:

In den Jahren vor dem Schulbeginn ist es zu viel, um alleine mit Spiel, Kunsthandwerk und Schmusen zu sein. Zum Beispiel in der belgischen Hauptstadt ist die Ecole mütterliche Muttergesellschaft seit langem Teil des täglichen Lebens. Sie ist oft an eine normale Waldorfschule angeschlossen, wird betreut und kann von Kinder ab einem Alter von 2,5 Jahren betreut werden - sofern sie keine Babywindeln mehr benötigen.

Ab 20.00 Uhr werden die Schüler von ihren Erziehungsberechtigten zur Ecole No. 10 gefahren und müssen um 18.30 Uhr wieder mitgenommen werden. Für das Essen und die Nachmittagsbetreuung müssen die Erziehungsberechtigten nur selbst aufkommen. In diesen Kindergärten werden die ersten Schreib- und Lesefähigkeiten erlernt.

Wie jeden Morgen stellt sich in der Fünfjährigengruppe die Frage: "Wer kommt am nächsten Tag? "Es gibt viele Schulkinder, die darauf hinweisen. Sie müssen das in der Lage sein, in der Ausbildung. Einmal pro Woche besucht sie die Eltern, um zu prüfen, ob die Kleinen ihre psychomotorische Fähigkeit entsprechend ihrem Alter ausbilden. "Sicherlich ein Junge", schmunzelt sie und stellt einen anderen vor:

Bei geführten Rundgängen, die immer wieder durch freies Spielen gestört werden, sollen die Schüler nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Aufmerksamkeit erlernen. "Die sind nicht unter Druck und müssen keine Resultate präsentieren", sagt López und fügt hinzu: "Aber sie wollen lernen. Der Übergang vom Vorschulalter in die schulische Ausbildung ist somit völlig ungestört und das Lernen wird zum normalen Bestandteil des täglichen Lebens.

Es gibt nicht alle Europäer, die vom geführten Lernen überzeugt sind. "Es wird viel zu schnell gebohrt", sagt sie. Der Direktor eines Alternativkindergartens in Belgien denkt wenig daran, den Kleinen ein fixes Rahmenprogramm oder gar eindeutige Unterrichtsziele zu geben. "Sie verlangt und sagt: "Kinder müssen spielen."

Sie lernen genug. "In ihrem Kita im Brüsseler Sueden schaut man vergebens nach bekannten Maerchenfiguren." Das Motto lautet: Das Kind soll seine Umgebung kennen lernen und seine eigene kreative Kraft ausleben. Vor allem aber ist es ratsam, ihnen die Sehnsucht nach dem Lernen durch Kesselpauken nicht zu früh zu entziehen. Auch das Bildungssystem der Belgischen sind individualistisch und bietet eine große Auswahl: Nicht ungewöhnlich ist es, dass ein Bezirk neben dem Staatskindergarten einen katholischen oder einen nach den Vorstellungen von Reformlehrern wie z. B. Montesori, Steiners oder Decrolys angelegten Waldorfkindergarten hat.

Größter Manko der Diversität ist, dass sie die gesellschaftliche Selektion sehr frühzeitig erzwingt, weil man sich frühzeitig bei den gefragten Privatinstituten einträgt. Aber so groß die Differenzen auch sind - im Gegensatz zu uns haben nahezu alle Einrichtungen zwei Dinge gemeinsam: Erstens ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Betreuung in der Regel von acht Uhr vormittags bis sechs Uhr nachts stattfindet, das Essen zusammen eingenommen wird - und in den längeren Ferien nimmt die Vollzeit-Freizeitbeschäftigung den erwerbstätigen Müttern einen Teil der Sorgen ab.

Die Kleinen sollen lernen. In der 10. Klasse betreut sie eine Vierjährige, die nicht nur weiß, wie Röntgenstrahlen und Schädel sind. Das ist ebenso wenig sinnvoll wie das französiche Bohrsystem, bei dem der Bohrvorgang zu schnell beginnt. "Ich sah stundenlanges Schreien, weil sie überwältigt waren", erzählt er.

Heute ist sie im Kita einer international tätigen Waldorfschule tätig, wo die Gruppe nach Sprachen und Kulturen gruppiert ist. Daraus zieht sie ein klares Fazit: Gute Kindertagesstätten sind Teil eines Erziehungssystems, das Kindergärtnerinnen und Kindergärtner ausbildet und entlohnt - und auch kleine Menschen als lernwillige und engagierte Menschen versteht.

Die 5-Jährigen praktizieren in der Ecole No. 10 mit Begeisterung ein Stück. Eine Fleming kommt einmal pro Woche in die französischsprachige Sprachschule und trainiert mit der Band die ersten holländischen Stücke. Doch in der 10. Klasse macht die neue Fremdsprache den Kleinen zunächst viel Spass. Wenn sie sich verabschieden, krähen sie glücklich: "Tot ziens" - "Bye."

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