Wann kommt Sesamstrasse

Wenn die Sesamstraße kommt.

Ausgerechnet Grobi und sein Team von "Einsatz in vier Wänden" kommen ins Blaue. Ein Trauriger kommt in die Sesamstraße und beschwert sich bei Feli. "Und?""Jetzt kommt er nicht mehr. Jetzt bleibt er in der Sesamstraße und macht dort seinen Unsinn.

" Ernie und Bert sind nicht umsonst die beliebtesten Figuren in der Sesamstraße.

Sesamstrasse

Er will mit Bert mitsingen. Auch wenn Bert seine Sammlung lieber bewundert, nimmt er am "Ding-e-Ding" teil. Die 8-jährige normannische Frau will Försterin werden. Zusammen mit dem Forstwirt Sven geht er durch den Urwald, vermessen Wälder, recherchiert und hilft einem Hörnchen. Pferde kommt vorbei und hat eine Vorstellung, wie man das Phänomen löst.

Sesamstrasse

Ein Trauriger kommt in die Sesamstraße und beschwert sich bei ihm. Es ist so allein. Erstaunt ist er, aber der eine ist der Griesgram, der sich nichts Schöneres als grau-wertlose Sachen ausdenken kann. Endlich kommen die beiden zu einer Antwort, wie die, die nicht mehr allein ist und die Null nicht mehr nutzlos sein muss. Aber Ernie sieht, dass es mehr Spass macht und läd seine Freundinnen ein.... vier Rinder, ein Elefant und ein Marsmensch!

Sesamstrasse

Wir sind gespannt darauf, dass PePe ihr eine Story vorliest. Aber auf einmal weht ein gewaltiger Sturm durch die Sesamstraße und alle Briefe aus PePes magischem Buch sind untergegangen. Geblieben ist nur die langwierige Suche nach den zerstreuten Briefen. Er hat die Vorstellung, dass es besser wäre, wenn PePe selbst ein Brief wäre.

Bis das Krumenmonster vorüberzieht und Lust darauf hat, erläutert er den Brief B.

Sesamstrasse

Der wütende Journalist Hasi Husch kommt in die Sesamstraße und fragt ihn neugierig. Sein Interviewer möchte auch gern Informationen liefern, aber dieser rasante Hase klappert seine Frage so rasch herunter, dass keine Zeit für eine Antwort ist. Schon bald merkt Finchen: Hasi Husch muss erst mal hören und langsamer werden.

Phantasie, Gefühl und Erkenntnis in der "Sesamstraße".

Phantasie, Emotionen und Erkenntnis in der "Sesamstraße" Ein magisch-fantastischer Blick auf die Wirklichkeit. Bei einer Empfangsuntersuchung der Sesamstraße fand man dies vor allem in den Muppet Geschichten oder der Pepe. Einige Spielfilme haben sich jedoch nicht ernst gemeint. Max, 4 Jahre alt, kommt zur Therapie mit seiner Mama.

Aber die Sesamstraße soll eine gute Show sein. Wieder kommt die Mama in die Beratung: "Er säubert! "Und?""Jetzt kommt er nicht mehr. Jetzt ist er in der Sesamstraße und macht dort seinen Mist. "Das Kind erfindet einen unsichtbaren Begleiter, der nur für die Erwachsenen sichtbar ist, so nah, dass die Kleinen ihn berühren können.

Ein differenziertes Menschenbild - d.h. dass sich eine Entweder-Oder-Haltung, eine Beides-und-auch-Haltung herausbildet - gewinnt erst im Alter von fünf Jahren. Meiner Meinung nach: Wenn es für die Erwachsenen und für die Erwachsenen möglich wäre, ihre kleinen Lieblinge genauer zu beobachten, wenn die Erwachsenen lernen würden, ihre magisch-fantastische Perspektive zu verstehen, dann wäre es möglich, Konflikte mit zwei- bis fünfjährigen zu lösen.

Bilder, die von Kindern gemacht werden. Ist der Batman-Umhang im dritten Jahr des Lebens ausreichend, um sich als solches zu erleben, muss er im siebenten Jahr des Lebens die komplette Ausrüstung sein, um die Phantasie des Superhelden aufzurichten. Das Kind ist nie untätig den Gegenständen der Umgebung und der lokalen Umwelt unterworfen. Zum Beispiel entwickeln sie Phantasiefiguren, die sie eine Weile begleiten und dann aus ihrer eigenen Lebenswelt aussterben.

In der Partie bearbeiten sie drohende, beängstigende Impressionen. Gleiches trifft auf das von Kindern entwickelte rituelle Vorgehen zu, um diffuse, unklare Erlebnisse zu strukturieren. In den Ritualen können sie - wie von Geisterhand - unsichere, beängstigende Lebenslagen vertreiben. Gelegentlich kommt es zu Rückschritten, d.h. sie greifen auf ältere Entwicklungsstadien zurück, um psychischen oder emotionalen Stress zu vermeiden.

Oft ist auch das Gegenteilige hilfreich: Sie machen imaginäre Reisen in die Vergangenheit und schleudern sich nach vorn, um für die heutige Zeit Stärke zu schöpfen. Im magisch-fantastischen Stadium werden für die Kleinen gewisse Gattungen wichtig: Geschichten, Magie oder Cartoon-Geschichten, Comedy. Es hat den Anschein, dass diese Gattungen den Kindern helfen, ihre Entwicklungsaufgaben in dieser Zeit zu erfüllen.

Unerwartete, unvorhergesehene Dinge passieren immer wieder in der Märchenwelt, aber die Kleinen wissen um den Sieger. Zweifellos - wie es in einigen Cartoon-Serien oder Filmen vorkommt - können solche Konstruktionen auch dazu missbraucht werden, Kindern emotional zu überwältigen. Wer mit Fantasy-Geschichten zu Kindern kommen will, sollte einige Erwägungen beachten:

Einfaches und klares Erzählen mit märchenhaften Elementen - Dinge, die sie mit ihrer Phantasie beschäftigen können. Sie benötigen eine Geschichte mit einem Happy End, das ihnen Courage gibt. Sie verabscheut es, wenn die Eltern es erklären und interpretieren. Desto mehr die Eltern magische Erzählungen haben, desto mehr werden die Innenbilder der Kleinen angerührt.

Falls ein Kind eine Frage hat, wird es sie auffordern. Diesbezüglich sollten sich auch die Erziehungsberechtigten auf ihre eigenen Bedürfnisse verlassen können. Immer öfter versuchen sie jedoch, mit Gleichgesinnten zu sprechen, weil sie mehr Einsicht haben. Damit sich die Kleinen an den Erzählungen beteiligen können, benötigen sie Sicherheit, Bekanntheit und Zuverlässigkeit. Vielen Kindern reicht ein einziges Gehör nicht aus, weil sie die Story in ihrem Kopf spielen und daran arbeiten, eine Antwort zu finden.

Für die Kleinen ist das Wiederholungsprinzip Teil des Hörens einer Erzählung, bis das Innenbild für das Kleinkind aufbereitet ist, keine Sinn mehr hat und eine andere Erzählung mitreißt. Sesamstraße ist in zwei Bereiche geteilt: Die Sesamstraße steht nicht im Mittelpunkt der Nachforschungen.

Dabei geht es vor allem um die "Bewohner" und die magisch-fantastische Realität der Sesamstraße, also die Figuren und Ungeheuer. Das Konzept ging vom Leben und Alltag der Zielgruppen, d.h. der Jugendlichen im dritten bis sechsten Lebensjahr aus, insbesondere von ihren Entwicklungsspezifika. Das Programmhandbuch, auf dessen Basis die Autorinnen und Autoren die Rahmenerzählungen entwickelt haben, sagt: "Kinder ernst zu nehmen bedeutet, sie in jeder Entwicklungsphase ernst zu nehmen und sie auf der Ebene ihrer Erfahrungen zu erproben.

Die Ernsthaftigkeit der Kleinen bedeutet daher auch, sie in ihren Sehnsüchten, Traumen und Allmachtsphantasien ernst zu nehmen, sie nicht als eine Sammlung von Niedlichkeit, sondern als ein riesiges Potential an Chancen zu erachten. Die Ernsthaftigkeit der kindlichen Vorstellungskraft bedeutet, dass sie nicht behindert wird, dass sie nicht unilateral in eine geistige Ausrichtung gedrängt wird, sondern dass sie sich zu einer lebensgestaltenden Eigenschaft entwickelt.

Es muss verstehen, wie ein Kind in verschiedenen Entwicklungsstadien mit seiner Lebenswelt umgeht, wie es denkt, wie es spricht, um diese Dinge in seinen Erzählungen verwenden zu können. "Ausgehend vom Alter und den Entwicklungsstadien der drei- bis sechs-jährigen Schüler werden die Entwicklungsstadien, die Stimmungen der Protagonistinnen und Protagonistinnen in den Rahmenerzählungen erbaut.

Bei manchen Episoden der Rahmenerzählungen kommt dem Magier Pepe, gespielt von Dirk Bach, eine Schlüsselrolle zu. Die Zauberin Pepe ist ein junges Mädchen, das im Hier und Jetzt ist. Er scheitert oft, kaum ein Zauberspruch, der am Anfang nicht aufhört. Doch Pepe gibt nicht auf, Ausweglosigkeit hat keinen Raum.

Er probiert es immer wieder, bis es endlich funktioniert. Sogar wenn er wie ein kleines Mädchen kommt, wird er nie mit ihnen spielen. Es ist etwas Rätselhaftes an ihm, das rasch fesselt. Perfektes Spielen, Zaubern, Erzählen, und sich wiedererkennen. Für den Nachwuchs ist das Spielen eine geeignete Art der Bearbeitung, da es die zentralen Aspekte der Entwicklung des Nachwuchses einbezieht.

Pepe repräsentiert all dies mit seinen Moglichkeiten. Nicht nur die Figuren machen den Reiz der Kids aus. Eine ganz besondere Anspannung, die von den Kindern verstanden wird, entsteht durch die dramaturgische Gestaltung der Rahmenhandlung: Da ist zunächst die Identifizierung mit den Muppets: ob die Kids sich an ihren Platz stellen oder sich über sie erhebt.

Sie werden von den Akteuren unmittelbar empfangen, sie empfinden sich ernsthaft. Die Erzählungen passen zu den Fähigkeiten der Schüler. Eine Studie der Episoden 2046 und 2055 konzentrierte sich auf zwei Fragen: Wie gehen sie mit den magischen und fantastischen Einrichtungselementen um? Was sagen die Kleinen zu den neuen Püppchen oder Pepe?

Daher beansprucht die Studie nicht, das gesamte Konzept der Sesamstraße im Rahmen anderer vorschulischer Übertragungen zu erörtern. 310 Schüler in 12 Tagesstätten wurden interviewt. Sie waren zwischen drei und sechs Jahre jung. Sie haben sich um den TV-Konsum ihrer Kleinen gekümmert und sich darum gekümmert, für ihre Kleinen ein anspruchsvolles Programm zu produzieren.

Oft benutzten die Schüler den Kindersender. Es gab weitsichtige Schüler ebenso wie solche, die Programme gesehen haben, die nicht für die Altersklasse waren. Die durchschnittliche Fernsehnutzung der Schüler betrug etwa ein bis zwei Programme pro Tag, meistens Vorschulprogramme. Die Sesamstraße, Die Sendung ist mit der Maus, Sand-Männchen, but also Loewenzahn, Seibenstein, Teletubbies, Disney Klub or Tigerenklub. were named.

Sesamstraße war allen bekannt. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Aspekt, der sich als wichtig erwiesen hat: "Wir können die Sesamstraße allein sehen", erläutert der 6-jährige Michaels, "weil wir dort etwas erlernen. "Vom elterlichen Standpunkt aus gesehen ist die Sesamstraße daher sehr akzeptiert. Die Sesamstraße präsentiert sich aus Kindersicht als "ihre" Mission.

Die haben sich mit ihr eingelassen, fühlten sich akzeptiert. Mit der Sesamstraße umzugehen ist wie ein Ritual: Sie wissen, wann die Show kommt, setzen Sie sich vor den Fernseher, vertrauen Sie den Prozeduren, die kommen. Die Bekanntheit wird größtenteils durch die Puppen gefördert, mit denen sich die Schüler beschäftigen und deren Wesen und Wesen sie schätzen.

Doch auch Ernie, Bert oder das Krumenmonster werden immer wieder als vertraute Marionetten dargestellt, ohne fragen zu müssen. Sie rechtfertigen ihre Liebe zu den Marionetten mit Inhalt und Differenzierung: Sie wären wie "gute Freunde", sagt der 6-jährige Jan "Irgendwie weiss ich, was mit ihnen kommt. Aus Kindersicht sind die Puppen nicht nur Entertainment, sie sind Ausdruck von Einstellungen, Charakteren und Lebensgrundsätzen.

Auffällig waren die deutlichen Aussagen der interviewten Schüler zum Format des Programms - je größer sie waren, umso klarer war ihre Sicht. Man lobte die gelungene Kombination aus Entertainment und Wissenstransfer und fühlte sich vom Programm als selbstständig. Die Sesamstraße war eine Mission für sie, weil sie Ernie und Bert, Pepe und Momi allein besuchen durften, ohne dass die Eltern involviert waren.

Zuerst haben die beiden die Sesamstraße ("Sesamstraße") gesehen (2046 und 2055). Mit einer Video-Kamera wurden die Kleinen überwacht. Ziel war es, die sprachliche und nicht-sprachliche Reaktion der Schülerinnen und Schüler sowie deren direkte Auswirkungen auf die Programmteile zu erfassen. Anschließend wurden Gruppen- und Einzelgespräche geführt, in denen die Teilnehmer ihre Meinungen zum Programm vortrugen.

Beide Episoden faszinierten die Kleinen und wechselten sich ab mit Zeiten, in denen sie sich abkehrten. Beim Auftauchen der Puppen richtet sich der Blick auf das Fernsehen, Nebentätigkeiten, die nichts mit der Programmunterbrechung zu tun haben. Faszinierend beobachten die Kids die Protagonistinnen. Die Kurzspielfilme sollen für viele Kids dazu da sein, sich auszuschalten, sich zu erinnern und sich dann wieder auf die Puppen und ihre Geschichten einlassen.

In beiden Episoden wird der reale Film über die türkische Kinderserie Mischa in der Türkei einer kritischen Bewertung unterzogen. Nach einer kurzen Zeit nimmt die Zuwendung des Kindes ab, die sich abwenden, mit den daneben liegenden Schülern in Berührung kommen, sich nicht mit diesen Teilen beschäftigen. "Langeweile ", sagt der 6-jährige Jonas, der andere vertrat.

Auch die Erzählungen über die Türkenkinder, deren Intentionen ohne Zweifel von Bedeutung sind und die in den Katalog der Lernziele des Konzepts Sesamstraße einfließen, weichen grundsätzlich von der qualitativen und gestalterischen Ausführung der Muppet Geschichten ab. Das hat zur Folge: Das Kind fühlt sich nicht ernsthaft aufgenommen, es wendet sich ab. Wie gesagt, Ernie und Bert, Kümmelmonster, Tanja und Finnland, aber auch der neue Penis, stehen an der Spitze der Beliebtheitsskala der Kids.

Für die Kleinen sind Bildung und Spaß eine unlösbare Mischung. Ein kognitiver Wissenstransfer ist für die Kleinen uninteressant, unübersichtlich und lehrreich. In den Figuren und dem Temperament der Puppen, aber auch in den Liedern und in der musikalischen Gestaltung der Episoden findet man Emotionen. Diese fesseln die Blicke der Schüler, fesseln sie, ohne sie emotional zu erdrücken.

Mitsingen, sich im Laufe der Zeit mit der Melodie fortbewegen, sich kreativ und spielerisch nachahmen. Die schifffahrtsbezogene Betreuung der Kleinen heißt nicht, dass Nebentätigkeiten ausgelassen werden. Weil die Schüler mit dem Programmformat bestens vertraut sind, d.h. wissen, wie die Episoden strukturiert sind, können sie "abschalten", ohne das Risiko einzugehen, etwas für sie wichtig zu sein.

2 Kleinkinder erzählen von ihm, wie er wahrscheinlich seinen Zauber wiederfinden wird, andere erzählen mit großer Klarheit, wie das Feuer im Kühlraum ein- und ausgeschaltet wird. Dann gibt es noch die parasoziale Unterhaltung: Sei es, dass du Pepes Hilfe brauchst, um den verlorenen Zauber zu entdecken, oder dass du die Poetin aus einem Spielfilm als "dumm" oder "dumm" empfindest.

Deshalb mögen es die Kleinen, wenn die Puppen sie gleich begrüßen. Über diese Adresse fühlt sich das Kind akzeptiert, es entsteht eine quasi-persönliche Bindung zu ihm, die für den weiteren Wissenstransfer, die Verwirklichung der angestrebten Bildungsziele von Bedeutung ist. Denn je liebenswerter der Hauptdarsteller, je sachkundiger seine Erläuterungen, je mehr er das Kind dort aufnimmt, wo es ist - und das ist sowohl im räumlichen als auch im geistigen Sinne gedacht -, umso mehr sind die Jugendlichen dazu in der Lage, sich auf ihn und seine Möglichkeiten einlassen.

Sie hat sich gleich in die Kinderherzen hineinversetzt, ohne oberflächlich zu wirken. Die Kids denken er ist seltsam, merkwürdig, merkwürdig. Er spricht die Kleinen an. So ist es beinahe eine Selbstverständlichkeit, wenn die Kids von Pepe inspiriert werden, ihre eigenen (magischen) Erzählungen zu erdenken.

So konnte man feststellen, dass Jugendliche in den Gesprächen von ihrer eigenen Magie, ihrem Erfolg und Misserfolg berichteten. Aber auch hier fühlen sich die Schülerinnen und Schüler zwar adressiert, aber souveräner als die Hauptdarsteller. Sie haben sich über die Handlungen der Puppen geäußert, sich gegenseitig erzählt, was sie wussten und sich schlauer gefühlt haben.

Die Anspannung in der Pepe-Episode ergab sich aus der Art und Weise, wie er aus seinem "Schlamassel" herauskam, die Geschichte des Kühlschranks beinhaltete eine ganz andere Spannung: Die beobachtenden Jugendlichen kannten die Technik, konnten beobachten, wie die Marionetten sie schließlich mit ihrem Wissen einholten. Kindern gefällt die Mixtur aus Wissens- und Informationstransfer und Abwechslung.

So haben die Schülerinnen und Schüler zwei wesentliche Aspekte bei der Verwirklichung von Bildungszielen und der Vermittlung von Wissen und Informationen angesprochen: Die unterhaltsam-emotionalisierenden Designelemente sind ebenso zentrale wie alltägliche Bezüge ("Was habe ich damit zu tun?"), aber die Verwirklichung dieser Aspekte ist wie ein Balanceakt: So bedeutsam die Dramaturgielemente ( "Musik, Lieder, Kameraarbeit") auch sind, zu viel Anspannung würde die jeweilige Zielpublikum abgelenken.

Die Konzeption, die auf dem magischen und fantastischen Blick der Schüler auf die Realität basiert - die Reaktion und Aussage der interviewten Schülerinnen und Schüler beweist es - hat diesen Spagat souverän gemeistert. Je nach Lebensalter und Entwicklungsstand müssen sie ausprobieren, wie sie das Fernsehgerät nutzen können. Es besteht kein Zweifel, dass die Programmdramaturgie beeinflusst, ob ein Kind überwältigt ist oder ob es die Möglichkeit hat, sich emotional zu distanzieren.

Die Programme sind kindergerecht, aber nicht immer kinderfreundlich. Vorschulprogramme wie Die Sendung und die Sesamstraße sorgen für Spaß und Freude, aber auch für das Wohlbefinden der Kleinen. Derartige Ausstrahlungen sind nicht auf die große Spannung ausgelegt. Es sind mehrere kleine Spannbögen, zwischen denen sich die Kleinen erholen.

Die Qualitätsanforderungen der Schüler an Programme, die als überschaubar und erfahrbar bezeichnet werden können, sind hoch. Sie wollen sich von ihren Lieblingsprogrammen emotional mitreißen lassen. Dafür benötigen sie aber Zuverlässigkeit und Geborgenheit, die ihnen einen vertrauten dramaturgischen Handlungsrahmen gibt. "Am meisten braucht ein Kind", sagt Bruno Bettelheim in seinem Aufsatz " Kind und TV ", "aus seinen eigenen Lebenserfahrungen zu schöpfen und durch sie zu erwachsen.

Die nützlichsten Programme für Kinder sind jene, die aufzeigen, wie sich Menschen durch Erfahrung verändern - in ihrer Person, in ihrer Lebenseinstellung, in ihren Verbindungen zu anderen und in ihrer Befähigung, mit künftigen Vorgängen umzugehen. "Die Rahmenerzählungen der Sesamstraße machen dies eindrucksvoll deutlich. Trente 30 Jahre Forschung über Kinder in der Sesamstraße.

Hamburg: Rowohlt 2002, Sesamstraße: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse in Deutschland. Juli 2000. Theunert, Helga; Eggert, Suanne: Was wollen denn nun die anderen?

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