Weihnachtskrippe

Krippenspiel

Wenn Sie noch keine Kinderkrippe haben, kaufen Sie diese spätestens, wenn Sie Kinder im Kindergarten- und Schulalter haben. Handgefertigte Holzfiguren (u.a. Maria, Josef, Jesus, Esel) füllen die Krippe mit Leben. Die Geburtsstunde der ersten Krippe.

Das Weihnachtskrippenspiel ist eine sehr alte Tradition, die aus Italien stammt. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Christmas Crib" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

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Die Krippe ist eine Wiedergabe der Christi-Geburt in der Weihnachtsgeschichte oder anderer Bilder aus dem Dasein Jesu Christi, meistens durch Gestalten in einer Musterlandschaft von Bethlehem. Mit den Krippen verbindet sich die Welt der Bilder der Weihnachtszeit mit der Epiphanie. Heutige Krippen stammen aus dem frühen Christentum, aber die Abbildungen der ersten Jahrhundert zeigen nur das in der Krippe liegende Jesukind (nach dem Lukasevangelium) mit den beiden Tierchen Ochse und Affe.

Ihren Darstellungen des Jesuslebens gehen die beiden evangelischen Brüder Matthäus und Lukas eine Urgeschichte voraus, die die Basis für die Krippen bildet. In Matthäus' Evangelium wird die Entstehung Jesu ziemlich zufällig und ohne Bezug auf einen Ort genannt. Er wurde in eine Windel gewickelt und in eine Futterkrippe gesteckt, weil in der Jugendherberge kein Raum für sie war.

Der Prozess der Präsentation ist in den beiden folgenden Abschnitten beschrieben: Im dritten Teil des Evangeliums folgen das Erscheinen von Johannes dem Täufer und die Einweihung Jesu im Jordan. Die Praesaepe (Krippe) mit Jesukind in der Mitte einer Haushaltskrippe, Deutschland, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Die Klappkrippe (von lat.

presaepe, "Gehege", "Stall", von sapio, "umzäunen", "einfrieden", griech. www. phátnä) steht in der Volgata (Lk 2,7 VUL) für die Kinderkrippe, in die Maria ihr neues Baby in der Schilderung des Evangeliums des Lukas gelegt hat, nachdem sie und Joseph keinen Ort in einem Hostel fanden. Die griechischen Wörter www. hebräisch ??????, die in deutscher Übersetzung oft mit Krippen versehen sind, stehen für die Fütterung.

Bei ?????? im AT werden Stier, Rind oder Affe oft im selben Wortlaut genannt (z.B. Ist 1:3 EU und Job 39:9 EU, Spr 14:4 EU und Ist 1:3 EU). Das Erwähnen der Futterkrippe in einem Pferdestall ist die einzigste Darstellung des Geburtsortes Jesu im Neuen Testament. 2.

In einer Futterkrippe liegend" erscheint in Lukas' Text eine herausragende Rolle zu spielen, da dies als Symbol in der Verkündigungsszene für die Schäfer diente. 2 ] Darin ist eine Andeutung an den Beginn des Buchs Jesaja zu sehen: "Der Rind weiß seinen Eigentümer und der Affe weiß die Futterkrippe seines Herren; aber Israel hat kein Wissen, mein Volke hat kein Verständnis" (Jes 1,3 EU).

Der Begriff "Krippe" wird im Neuen Testament im zweiten Abschnitt, in dem die Entstehung Jesu beschrieben wird (Lk 2"7; 13; 16 EU), nur vier Mal verwendet - mit Ausnahme von Lk 13 ,15 EU. Die symbolische Kraft der Futterkrippe wäre also, dass es "Nahrung" für die Suchenden gibt.

Der Jesaja repräsentiert den Ochsen und Denar, der weiß, wo das Gute zu sein hat. Im Evangelium werden allerdings keine Ochsen und Esel genannt. Die Botschaft von Luke, dass das neue Baby in eine Futterkrippe gesteckt werden müsse, "weil es in der Jugendherberge keinen Raum für sie gab", nennt das Theologiemotiv" Dismantling.

In dem Vorwort des Johannes-Evangeliums, das in einer Kindergeschichte durch den Evangelisator ersetzt wurde, steht: "Er kam in seinen Besitz, aber seine eigenen haben ihn nicht empfangen" (Johannes 1,11 EU); in seinem Schreiben an die Philippiner verkündet der Gesandte Paulus eine frühchristliche Hymne, in der es heißt: "Christus Jesus war wie Gott, aber er hat sich nicht daran festgehalten, wie Gott zu sein, sondern er hat sich geleert und ist wie ein Knecht und wie ein Mensch geworden.

Deshalb hat Gott ihn über alles erhaben und ihm den größeren als alle anderen gegeben, damit alle im Paradies, auf Erden und unter der Welt ihre Knien vor dem Herrn Jesus beuge. Das Auseinandernehmen und die Entmenschlichung der Lehre von Johann und Paulus - ebenso wie die Geschichte von Lukas Kindheit mit den Schutz suchten - sind keine Äußerungen über den kindgerechten Jesus, sondern sie charakterisieren die ganze Mission Jesu Christi als den Heilsakt für die Rettung der Menschheit, von seiner Entstehung bis zu seinem Kreuzestod.

Franz von Assisi, der 1223 in Greccio anstelle einer Bergpredigt mit lebendigen Menschen und Haustieren das Weihnachtsereignis rekonstruierte, galt als Gründer der offensichtlichen Repräsentation des Weihnachtsereignisses. Obwohl das Evangelium von Weihnachten die Not der hl. Familien nicht erwähnt, wurde der Abschnitt in der Bibel, nach dem das Jesuskind an einen Ort gebracht wurde, der sonst zum Füttern der Kinder bestimmt ist, entsprechend deuten.

So waren die figürlichen Repräsentationen der Christigeburten, wie sie in der Spätromanik der Schlosskapelle Hocheppan bei Südtirol um 1200 zu finden waren, bereits Wirklichkeit. Eine mögliche ununterbrochene Entwicklung bis zur heute bekannt gewordenen Weihnachtskrippe wurde durch die Reformationszeit durchbrochen. Besonders das Weihnachtsfest und die Leidenschaft für das Osterfest wurden näher gebracht.

Als erste Erwähnung einer Futterkrippe im Sinne der jesuitischen Kirche wird heute die von den Prager Juden 1562 eingerichtete Weihnachtsrepräsentation angesehen. In Anlehnung an die 1607 in München eingerichtete Futterkrippe wurde eine um 1608 in Innsbruck und 1609 in Hall gebaut. Eine Weihnachtskrippe im Benediktinerkloster Nonnberg in Salzburg ist seit 1615 dokumentiert.

Eine der bekanntesten Weihnachtskrippen bis heute sind die Neapolitaner Weihnachtskrippen, deren starke Häupter an die Maske der Commedia dell' arte erinnerten. Dort ist die Geburtsszene oft in sehr aufwändige und detaillierte Straßen- und Marktbilder eingebunden, so dass die Wiedergabe der Entstehung oft nur eine Nebensächlichkeit zu sein scheint. 19. Auch im barocken Österreich und Süddeutschland (Bayern, Schwäbisch, Allgäu) entstanden viele Weihnachtskrippen nach napoleonischer Vorlage.

In der Zeit von Maria Theresia und Joseph II. wurden Krippen aus der Öffentlichkeit, insbesondere aus der Kirche, verboten. Die Krippen fanden so ihren Weg in die Privatwirtschaft. Vor der Ausbreitung des Weihnachtsbaums im neunzehnten Jh. war die Weihnachtskrippe der Schwerpunkt der katholischen Feierlichkeiten.

In der protestantischen Bundesrepublik wurde die Weihnachtskrippe vor allem durch die Arbeit von Gustav Jahn verbreitert, der von den Häftlingen der Institutionen in Züllchow Weihnachtskrippen anfertigen lie? Jahrhundert begonnene Serienproduktion von Weihnachtskrippen aus relativ billigen Werkstoffen wie Terrakotta und Pappmaché ermöglichte es auch weniger wohlhabenden Privatleuten, eine Weihnachtskrippe für ihre Häuser zu erwerben; diese dementsprechend größeren Krippen waren auch für die ärmeren Gemeinden zu haben.

Von etwa 1865 bis in die 70er Jahre waren Spardosen Teil vieler Missionshäuser. Weihnachtskrippen sind nach wie vor integraler Teil kirchlicher und häuslicher Weihnachtsdekorationen und werden in allen denkbaren Stilrichtungen und Werkstoffen hergestellt. Das Krippenspiel ist auf Weihnachten ausgerichtet. Das Gesamtbild des Jesuskindes wird am Abend des 26. Dezembers in der Futterkrippe zu sehen sein, bis zum Dreikönigsfest am Sonntag, dem sechsten Jänner, werden die Weisen hinzugefügt.

Das Kinderbett wird bis zum Ende der Weihnachtssaison angehalten. Dies gilt in der außergewöhnlichen Gestalt des Römerritus bis zum Tag der Darbringung des Herren am zweiten und in der gewöhnlichen Gestalt bis zum Tag der Wiedergeburt. In einigen Gegenden ist es üblich, die Wiege bis zum Gottesfest zu verlassen.

Das Weihnachtsfest geht am zweiten Tag mit dem Abschluss der Weihnachtskrippe zu Ende. In der protestantischen Kirche enden die Weihnachtsfeiertage drei Monate vor der Passionssaison mit dem vergangenen Dreikönigstag; dann ist auch das traditionelle Datum für den Abbau der Stallmeister. Die Hauptfiguren in den Geburtshäusern sind: Geburtstagskrippen lassen sich nach der Bauart, dem verwendeten Werkstoff und der Außenform unterscheiden:

Abhängig vom Aufstellungsort der Weihnachtskrippe wird zwischen kirchlichen Weihnachtskrippen, Häuserkrippen und freien Weihnachtskrippen unterschieden. Die orientalischen Weihnachtskrippen zeigen Ereignisse in einer Umgebung nach dem Vorbild des Hl.

Krippenspiel aus Naturstein, Weihnachtskrippenmuseum "Maranatha", 1998 baut G. H. Hertling eine Wurzelkrippe, die als "größte Wurzelkrippe der Welt" in das Guinnessbuch dieses Jahres eingetragen wurde; sie wird jährlich in der Weihnachtszeit im Weihnachtsdorf Waldbreitbach in der Kath. Gemeindekirche gebaut und kann dort bis anfangs Feb. besucht werden. Das Bild der Geburt Christi, oft auch mit der Verehrung der drei Heiligen aus dem Orient, ist die häufigste und wohl am besten bekannte Form der Manege.

Weitere Weihnachtskrippen stellen weitere Fotos von Weihnachtsereignissen dar (u.a. die Mariä Himmelfahrt, die Suche nach einer Herberge, die Flugreise nach Ägypten und der Kindesmord des Königs in Bethlehem, z.B. in der jährlichen Krippe der Brüder Probst; Maria in den Ruinen der kölschen Kappelle "Maria in den Trümmern", wo sie ihre Windeln wechselte). Häufig stehendes Krippenspiel aus der Kindheit Christi ist das Opfer Christi im Gotteshaus und im Hause in Nazareth mit Maria am Spinnrad und Jesus in der Schreinerei.

In der Barockzeit war die Vorstellung der Trauung in Kana, dem ersten Wunder Jesu, besonders populär, da das Thema mit einer Hochzeitsfeier in prachtvollen Roben und einer großen festlichen Tafel besonders vielseitige gestalterische Möglichkeiten aufzeigt. Krippen der Leidensgeschichte Jesu Christi, wie der Eintritt Christi in Jerusalem, die Kruzifixierung oder das Grabmal mit dem Erwachten.

Mit so genannten Change Cribs ist es möglich, verschiedene Motive mit den selben Zahlen darzustellen. Seit 1954 wird in München im Zuge des Weihnachtsmarktes eine altbayerische Weihnachtskrippe aufgebaut. In Städten wie Köln, Innsbruck oder Bonn gibt es auch Krippen mit teils sich ändernden Weihnachtsszenen. Weihnachtspyramide; wie meist durch Kerzenlicht hitzegetriebene, rotierende Darstellungen von Weihnachtskrippen.

Maschinenkrippen, in denen sich die Zahlen fortbewegen. Wunderschöne Maschinenkrippen findet man in den Wallfahrtsstätten Altötting, Maria Taferl, Christkindl und Marienzell sowie in Ole?nice v Orlických Horách (Gießhübel, Böhmen). In Rajecká Lesná steht die grösste Maschinenkrippe der Erde. Kinderbetten aus Waren oder Abfall.

Ein besonderes Merkmal ist die Abbildung von Kinderkrippenfiguren von sozial Benachteiligten, die aus dem Ort stammen und in vielen Gemeinden in Deutschland zu sehen waren und von aktiven Teilnehmern ergänzt wurden. Zum Teil werden das ganze Jahr über sichtbar gemachte Bilder von der Christi-Geburt in der Weihnachtszeit dargestellt. Beispielsweise baut der Triersdom keine Krippe auf, sondern ein korrespondierendes Stuck-Relief ist in der Maria-Kapelle verziert.

In den 1920er und 1930er Jahren schrieb er neben Krippenspiel und Predigt eine Vielzahl von Veröffentlichungen über Weihnachtskrippen und inspirierte Austellungen sowie Vereine von Freunden von Krippen in Deutschland. Das ganze Jahr über Ausstellungen: "Andere Staaten, andere Krippen". Traditionsreiche Weihnachtsausstellungen des Daetz-Zentrums in Lichtenstein/Sa. Andere Häuser haben Krippenabteilungen, wie zum Beispiel das Museumquartier Tirschenreuth.

Christophe Daxelmüller, Joerg Paczkowski: Cribs from all over the world (Christoph Daxelmüller Collection) - Exhibition in the History im Historischen Stadtmuseum für Städte u. Grafische Wertheim 10.12. 1981 - 6.1. 1982.... Werteheim 1981. ISBN 3-921999-03-0. Christoph Daxelmüller: Kinderbetten in Frankens. Döderlein: Wilhelm Döderlein: Alter Mann, 1978, ISBN 3-429-00572-8.

Das Kinderbett von Anfang an bis heute. Tyrolia, Innsbruck 2004 ISBN 3-7022-2604-4 Nina Gockerell, Walter Haberland: Kinderkrippen im Bayrischen Landesmuseum (Kataloge des Bayrischen Landesmuseums, Neue Serie, 1. Band). München, 2005. ISBN 3-7774-2855-8. Erich Lidel: The Swabian Crib (Beiträge zur Landeskunde v. Schwaben, VII.). Herausgeber, Konrad, Weißhorn 1987, ISBN 3-87437-148-4, Franz Grieshofer (Hrsg.): Krishna.

Pinguin-Verlag, Innsbruck, 1987, ISBN 3-7016-2270-1 Helena Johnova: Volksstümliche Weihnachtstour. Theiß, Stuttgart 1989. ISBN 3-8062-0815-8. Luciano Zeppegno: Wiegen. Südwest-Verlag, Munich 1970 ISBN 3-517-00187-2 Reinhard Linß, Ursula Müller (ed.): Christmas cribs in the Saxon Erzgebirge (series "Erzgebirgische Volkskunst"; vol. 10). ? Thomas H. T. Wieners: Was machen Ochse und Esel in der Manege?

Die Präsentation der Weihnachtsveranstaltungen geht zurück auf Franz von Assisi/Zoll, der fest im Volke verankert ist, in: Christmas Journal. Ergänzung to Black Forest Messenger No. 298 of December 2013. ? e.g. Hermann Löscher: Christmas cribs and pyramids in the Saxon Erzgebirge, in Max Wenzel (ed.): Merry Christmas! Zurückgeholt wurde sie am16. Jänner 2018. Die Weihnachtskrippe von Krýza.

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