Wetter Weihnachten

Das Wetter Weihnachten

Schon jetzt fragen viele: Wird es weiße Weihnachten geben? Neueste Online-Nachrichten über White Christmas. Erst keine weißen Weihnachten, und jetzt das! Das Weihnachtsfest endet mit stürmischem Wetter. Hier erfahren Sie mehr über Wetter, Klima und Durchschnittstemperaturen in Sydney.

Weihnachtswetter: Doppelte Temperatur - hier wird es wärmer.

Alljährlich stellt sich die Frage: Wird es ein weisses Weihnachten werden? Für 2017 gibt der Bundeswetterdienst eine bedrückende Vorhersagen ab. Bis zu elf Grade wird es in manchen Großstädten warmer. Das sind die Temperaturwerte am Heiligen Abend auf einen Blick. In den meisten Bundesländern verblasst kurz vor dem Weihnachts-Wochenende die Hoffnungen auf ein Weißwein.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es am kommenden Samstag nur in den Höhenlagen der Berge Schnee geben. Für das milde Wetter ist eine warme Front zuständig, die sich aber nur schleppend vom Nord- und Südwesten der Bundesrepublik bewegt. Am Vorabend des Heiligen Abends erreicht die Schneelinie selbst in den bayrischen Bergen etwa 800 m, bevor es in der Dunkelheit bis zum nächsten Tag nur noch auf den Gipfeln verschneit.

Zu Weihnachten steigt die Temperatur dort auf vier bis neun Grade. Nach Angaben des Wetterdienstes werden dort am Heiligen Abend gar Temperaturen im zweistelligen Bereich vorhergesagt. Bis zu zehn Grade in Leipzig und Erfurt, in Magdeburg und Dresden rund elf Grade und mehr. Wie in Freiburg werden auch in Baden-Württemberg zehn Abschlüsse angestrebt.

Auch in Norddeutschland sorgen warme Fronten für ein graues Weihnachtsfest. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden leichte Minusgrade zwischen acht und zehn Graden vorhergesagt. Der Quecksilbergehalt erhöht sich am Tag des Todes auf acht bis zehn Grade. Auch in den Gebirgsregionen werden laut des Wetterdienstes nur wenige "weiße Flecken" sichtbar sein.

Laut dem Wetterdienst wurde 2010 zum letzten Mal ein weißes Weihnachten gefeiert.

Das Wetter ab Weihnachten: 2017 wird voraussichtlich ein stürmisches Ende nehmen.

Zuerst die gute Nachricht: Die schlechten Nachrichten, die wir das letzte Mal über den Neujahrsknall gehört haben, dass er so viele Schadstoffe freisetzt wie zwei Automonate Verkehr, werden sich in diesem Jahr wahrscheinlich in Luft aufgelöst haben. Und was noch bedauernswerter ist: Da der Fahrtwind um Weihnachten schon etwas an Geschwindigkeit gewinnt und aus dem Osten kommt, weht auch - jedenfalls im Tiefland - die Hoffnungen auf weisse Feiertage weg.

Es kommt vor allem darauf an, woher der Fahrtwind bläst. Die Ursache: Ein Hochdruckbereich mit rechtsdrehendem Luftstrom liegt über dem Englischen Kanal und daneben, über Dänemark, ein Niedrigwasser. Das Ergebnis: Kaltluft fließt von Nord nach Süd. Weil sich das Hoch aber während der Ferien nach Südosten in die italienische Region bewegt, werden die beiden rotierenden Luftströme die deutsche Außenluft aus dem Westen, aus dem Atlantik, wie zwei gegeneinander laufende Mühlenräder anziehen.

Das heißt also sanfte Blähungen. Das westliche Wetter ist bekannt für Niederschläge, von Niederschlägen über Niederschläge, die sich am Grund auflösen, bis hin zu Schneeregen, der nur ruhige Strassen einbringt. Die Faustformel gilt: Je kräftiger der Sturm, umso wärmer ist es in Mitteleuropa, denn die sanfte Atlantikatmosphäre kann über dem ohnehin schon kalten Festland nicht so rasch auskühlen.

Da in Mitteleuropa so oft das Wetter auf See festgelegt wird, ist der Wettermann ein Windspiel. Ein kleiner Trost: In den Mittelgebirgszügen über 700 m ist die Schneebedeckung von 40 Zentimetern nach oben bereits so groß, dass weder Sanftheit, Sturm noch Niederschlag vollständig abschmelzen sollten. Es gibt dort bereits 1,40 Höhenmeter und in den nächsten Tagen könnte es noch ein paar cm mehr sein.

"Wenn all diese Prognosen richtig sind, steht Mitteleuropa vor einem eher typischen Monat. Zuerst milde, dann ein paar Tage kaltes Wetter mit Schneefall, das die Hoffnungen auf ein weißes Weihnachtsfest weckt - aber schließlich stirbt: Wenn es im vergangenen Jahrzehnt wieder etwas wärmer wird, beginnt das sprichwörtlich "Weihnachtssturmwetter".

Es wäre ohnehin üblich, wenn es, wie zu erwarten, statt Weiß ein grünes oder graues Weihnachten gäbe, denn letztere sind - und waren es schon immer - weitaus seltener als allgemein vermutet. Im ganzen Rheingebiet schneit es zu Weihnachten nur alle zehn Jahre, in Berlin alle fünf, in München alle zwei Jahre.

Es ist jedes Jahr ein weißes Weihnachten. Die Schneelage ist je weiter weg vom Atlantik und der Ostsee - desto grösser die Gefahr von Schneefall. Auch Wetterspezialist Jörg Kachelmann beendet eine weit verbreitete Sage auf seiner Website: Über die letzten Dekaden hat sich die Gefahr einer weissen Weihnachten nicht verringert.

Sie erfolgten zwischen 1951 und 1980 ebenso oft wie zwischen 1981 und 2010 - wie ernst sind die Wettervorhersagen? Von Überschwemmungen wird das ganze Jahr über wahrscheinlich nicht betroffen sein, da es Tage oder sogar Wochen vor den erwarteten Weihnachtsstaus keinen Reif gab. Bei einer solchen Kältewelle würde der Erdboden so stark einfrieren, dass er das geschmolzene Wasser in den Gebirgen nicht aufnimmt.

Nichtsdestotrotz bieten sowohl ein europäisches als auch ein amerikanisches Netz hochzuverlässiger Wetterdienste die gleichen Voraussagen über zwei oder drei Monate: das "amerikanische Modell" und das "europäische Modell", beide nicht nur für ihr eigenes Gebiet, sondern auch für das andere. Sie können ihre Wettervorhersagen aber auch auf vielen Privatwetterseiten finden, wo Sie sich diese Anhaltspunkte näher ansehen müssen.

In den Skigebieten ist die Lufttemperatur jedoch, außer bei Kunstschnee, in der Regel in einer Höhe von rund 1.500 Metern und darüber genau richtig. Nach den Langzeitmodellen gibt es dafür Hoffnungen.

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