Wetterstation

meteorologische Station

Karte: Wetterstation Piz Pisciadù. Suchen Sie jetzt Ihre passende Wetterstation in unserem ausgewählten Sortiment. Auf dem Dach des Physikgebäudes liefert die Wetterstation regelmäßig aktuelle Wetterdaten. Willkommen bei der privaten Wetterstation Hartenstein im Erzgebirge. Auf der Karte ist die Verteilung der Wetterstationen in der Schweiz dargestellt, für die aktuelle Daten und Punktprognosen vorliegen.

href="/w/index.php?title="_Wetterstationen">Analoge Wetterstationen">[Bearbeiten | /span>Quelle Text]>

In diesem Beitrag geht es um die Wetterstation. Weitere Bedeutung im Bereich des Bergbaus finden Sie unter Wetterstation. Unter einer Wetterstation versteht man eine Sammlung von verschiedenen Messgeräten, die der Erfassung von meteorologischen Grössen und damit der Beobachtung des Wetters an einem Standort und der Klimabilanz diente. Die Wetterstation wird für Landeswettermessungen und -vorhersagen - wie die des DWD - andere Wetterdienstleistungen und für Privatzwecke eingesetzt.

Generell wird zwischen analoger und digitaler Wetterstation unterschieden. Die Deutschen Wetterdienste betreiben 131 Vollzeitwetterstationen (ohne Personal). Die 51 Stationen des DWD sind dagegen personell besetzt und führen weitergehende Messungen und Wetterbeobachtung durch. Älteste noch existierende Wetterstation ist die am Observatorium des Kremsmünsters (Benediktinerkloster in Oberösterreich).

Die analogen Stationen sind in der Regel in sogenannten Wetterhäuschen (auch Thermometerhütten, Klimahütten) untergestellt. Das sind kleine "Boxen" aus Kunststoff oder wetterfestem Kunststoff, die die Wettergeräte vor Niederschlag und Verschmutzung bewahren, aber zugleich für richtige Messungen garantieren. Diese Bezeichnung verdient die einfache "Wetterstation" in Warenhäusern nicht. Bei den oben aufgeführten Wetterschutzhütten (auch Klimaschutzhütten oder Englischhütten genannt) handelt es sich um winddurchlässige Lamellenwände, die auf der Außenseite weiss gestrichen sind, um die Temperaturangaben nicht durch Sonnenstrahlung zu fälschen.

Ein dunkler Untergrund würde bei Sonneneinstrahlung, aber auch bei hellen Wolken mehr Licht aufnehmen, an die Innenluft abgeben und damit die Raumtemperatur gegenüber der Aussentemperatur anheben. So würden die dunklen Wetterhäuschen immer eine zu große Hitze registrieren und der Systemfehler würde auch je nach Wetterentwicklung schwanken (siehe Strahlungsfehler).

Um die Angaben der verschiedenen Klimastationen miteinander vergleichen zu können, wurde festgestellt, dass die Wetterhäuschen genau 2 m über einer Rasenfläche und 10 m vom Nachbarbaum weg errichtet werden müssen, idealerweise sollten sie auch den ganzen Tag der Sonneneinstrahlung und ungestört vom Sturm ausgesetzt sein. Als Alternative zu herkömmlichen Wetterschutzhütten werden auch kleine Strahlenschutzhütten mit Aktivbelüftung (Zwangsbelüftung) für Automatik- oder Digitalstationen eingesetzt (siehe unten).

Das " Wetterhäuschen " ist mit einem Psychometer, Maximal- und Minimalthermometer und einem Thermohygrographen ausgestatte. Ausserhalb der Kabine gibt es auch einen Regenmesser, ein Anemoscope und ein Windmessgerät. Einige Messstationen erfassen auch globale Strahlung, Sonneneinstrahlung oder besondere Größen wie Verdampfung oder Erdwärme. Für die Datenerfassung dieser analoger Wetterstation müssen die Geräte in der Hütte ausgelesen werden.

Im Außenbereich kann der Wasserspiegel im Niederschlagsmesser oder die momentane Windrichtung und -geschwindigkeit am Windmesser abgelesen werden. Und das stündlich an Vollzeitstationen (an Teilzeitstationen nur um 7 Uhr, 14 Uhr und 21 Uhr), am Niederschlagsmesser jeden Morgen um 7 Uhr morgens? eine genauere und zuverlässigere Einschätzung der momentanen Meßwerte.

Weitere Sichtbeobachtungen (z.B. Wetterlauf, Sichtbarkeit), die ebenfalls sehr nützlich sind und bei automatisierten, bedienerlosen Stationen nicht notwendig sind. Die Erfassung der Daten erfolgt nur in bestimmten Zeitintervallen ( "stündlich"). Die Daten müssen immer "von Hand" ausgelesen werden.

Die digitalen Wettermessstationen haben im Grunde genommen die gegenteiligen Vor- und Nachteile (' s. u.). Sie werden an den Messstellen montiert, wo sie die Messdaten erfassen und an die Feststation übertragen. Dieser nimmt die Messdaten (über Leitung oder Funk) entgegen und stellt sie auf einem LC-Display dar. Zudem werden die Informationen in der Regel für einige Zeit aufbewahrt und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Kostspieligere Sender übermitteln die Messdaten auch an einen Computer und/oder geben eine ungefähre Vorhersage für die nächte Zeit. Zu den gebräuchlichsten Fühlern gehören im Detail: Fieberthermometer (innen und außen), Feuchtigkeitsmesser (oft drinnen und draußen), Luftdruckmesser (meist drinnen), Niederschlagsmesser und Windstärkemesser (draußen). Mit Hilfe des Luftdruckes erzeugen einige Digitalwetterstationen eine dem kommenden Klima angenäherte Vorhersagen.

Solch eine Vorhersage ist meist nur wegen der Druckneigung sehr unsicher, da viele der für das Klima ausschlaggebenden Einflussfaktoren unbeachtet sind. Moderne Bahnhöfe nehmen den Temperaturverlauf wenigstens noch in Betracht, teilweise auch alle extern erfassten Werte. Offizielle Wettervorhersagen hingegen liegen bei 80 bis 90 Prozent, aber auch für grössere Gebiete und mit genaueren Informationen wie z. B. Temperaturen, Winden und Niederschlägen.

Erfolgt die Übertragung der Sensorikdaten per Funksignal, erfolgt dies in der Regel über die häufig genutzte 433 MHz-Frequenz des 70 Zentimeter-Bandes. Bei neueren Modellen wird häufig die Taktfrequenz von 868 Mhz eingesetzt und arbeitet bi-direktional, um zuverlässig Meßwerte im Transaktions-Modus zu übermitteln. Dabei entfällt viele monotone Arbeit und Übermittlungsfehler durch eine händische Erfassung und/oder auch ein fehlerhaftes Ablesen der Meßwerte.

JÜRGEN W. SCHMIDT: Die Historie der Wetterstation auf der Schneekeller.

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