Wie Spielen Katzen

So spielen Sie Katzen

Schon vor der Werbung von Katzen wie z.B. Felix wussten wir, dass Katzen gerne spielen und ausdauernd spielen. Lesen Sie hier, warum und wie Katzen spielen. Die Katzen lieben es, ein Leben lang zu spielen - mit zwei- und vierbeinigen Spielkameraden!

Wenn das Kätzchen am Anfang süß ist: Hände und Füße sind kein Spielzeug! Mit der Katze spielen.

Tips zum Spielen mit Katzen!

"Mein Kater spielt nicht!" "Diese Behauptung wird als Katzenpsychologin oft von Leuten gehört, die Rat suchen." Sind Katzen nicht spielfreudig, kann dies auf ein Gesundheitsproblem hindeuten, das so bald wie möglich geklärt werden sollte. Wenn sich ein Mensch physisch unwohl/geschwächt anfühlt ( (z.B. durch mangelnde Nierenfunktion, Infektionen, chronischer Verstopfung) oder Schmerz ), hat er nachvollziehbar keinen Wunsch oder keine Kraft zum Spielen.

Ein gesunder Freiluftkater hat aufgrund seiner vielen ökologischen Reize und Beutefang-Abenteuer im Grunde weniger Spielbedarf als eine reinrassige Hauskatze. Deshalb bezieht sich die folgende Erklärung in erster Linie auf Katzen im Stall. Erstens: Auf das tägliche Spielen mit der Raubkatze kann und darf man nicht verzichten! denn das Spielen und Herumtollen mit Katzen macht schlichtweg Riesenspaß und gibt jedem superschweren Menschen die Möglichkeit, sein eigenes Gefühl zu spüren.

Oftmals ist der Grund dafür, dass Katzen nicht spielen wollen, dass viel zu viele Spielsachen in der ganzen Ferienwohnung liegen und daher der Katzen immer zur Hand sind. Ist ein medizinischer Grund auszuschließen, lautet die erste Regel: Alle Spielsachen einpacken! Jeder Spieler sollte nur für eine begrenzte Zeit im Angebot sein und am Ende des Spieles in einen Kleiderschrank gestellt werden.

Dies trifft besonders auf Katzenspielzeuge mit Catnip, Baldrian oder andere Kräuter zu, da der konstante Duft zu Desensibilisierungen bzw. Überreizungen führen würde und dieses Toy (und gleichzeitig hilfreiches Therapiemittel) dann nutzlos wäre. Bitte bewahren Sie parfümiertes Kätzchenspielzeug immer in dicht verschlossenen Behältern auf und bieten Sie max. 1 mal pro Woche für max. 15 min. an, damit es etwas ganz Spezielles ist.

Es macht keinen Sinn, innerhalb einer Spielzeit mehrere Spielsachen im Einsatz zu haben. Bei gleichzeitigem Angebot mehrerer (vor allem neuer) Spielwaren kann es leicht zu einer sensorischen Überlastung kommen. Dieses unangenehme Empfinden würde dann die Katzen mit dem fraglichen Produkt in Verbindung bringen, was natürlich sehr bedauerlich wäre und nicht vorkommt.

Auch das phantastischste und katzenfreundlichste Toy bringt dann nichts, wenn es auf diese Art "verzehrt" wird. Bitte benutzen Sie daher nur 1 bis max. 2 Spielsachen zur Zeit! Sie ist nicht von der Anzahl der Spielsachen abhängig. Der permanente Kauf von neuem Spielwaren ist ebenfalls vollkommen überflüssig.

Ausschlaggebend für ein nachhaltiges Kaufinteresse ist der korrekte Gebrauch von Spielwaren! Selbst so einfache Sachen wie ein Kork können Katzen völlig inspirieren - auf Dauer, solange er nicht dauernd herumliegen oder jeden Tag aufgetischt wird. Gute Katzenspielzeuge müssen nicht kompliziert und aufwendig sein. Es gibt auch nicht DAS Kätzchen, das JEDE Katzen inspiriert.

Jeder Kater hat andere Präferenzen - aber: Keine Katz benötigt 50 Spielsachen in allen möglichen Farbvarianten! Einige Katzen benötigen nur zwei oder drei Lieblingsstücke, um sie zufrieden zu stellen. Aus einem bereits bekannten Spielgerät wird ein neues oder eine neue Attraktion, weil es für ein paar Tage oder gar mehrere Tage nicht benutzt wird.

Eine weitere sehr wichtige Tatsache, die in Häusern mit Katzen, die nicht gerne spielen, sehr häufig vorkommt, ist die Laune des Besitzers beim Spielen. Die Katzen sind äußerst empfindliche Lebewesen, die heftig auf Empfindungen, Eindrücke oder schlechte Vibrationen ihrer Menschen ansprechen - selbst unbewusste Eindrücke und Empfindungen werden nie vor einer Katzenwelt zurückhalten.

Und sie bemerkt ganz klar, ob ihr Mensch wirklich mit seinem Herz im Geschäft ist und es genießt - oder ob er es nur aus Pflichtbewusstsein und Not oder mit einer Haltung der Erwartungen ausführt. Ein innerer Wunsch oder gar die Forderung nach bestimmten Verhaltensmustern der Katzen (z.B. "Aber ich will, dass du jetzt mitmachst!" oder "Wenn dir dieses neue Toy auch nicht gefällt....") wird von der Katzen immer als unangenehmes Druckmittel wahrgenommen.

Jedermann weiß dieses Empfinden, wenn jemand anderes oder sogar der Boss etwas von Ihnen verlangt, auch wenn er es nicht ausspricht. Wenn man beim Spielen mit der Katz etwas anderes macht oder an etwas anderes denken muss, muss man sich nicht über das Interesse an seiner Pussy ärgern. Stellt euch vor, wie beleidigt ihr sein würdet, wenn euer Gegenüber physisch präsent wäre, aber in seinem Kopf irgendwo anders war, eine unangenehme Laune verbreitete oder jedes Mal, wenn ihr mit ihm zusammen wart, als Last oder Verpflichtung wahrgenommen wurde.

Auch das Spielen mit einer Raubkatze zwischen zwei Dates klappt nicht wirklich. Häufig zeigen die empfindlichen Katzen auf interne Auseinandersetzungen, verdrängte Empfindungen oder Persönlichkeitsstörungen ihres Betreuers. Sogar übermäßig laute, hektische und ungeduldige Animationen können für eine Kätzin entmutigend sein.

Einige Katzen haben Furcht, vor ihnen oder sogar über ihren Köpfen mit einem Toy gewunken zu werden. Außerdem sollte sich Spielwaren nicht auf der Katz verschieben, sondern immer weg von ihr, damit der Jagdtrieb erweckt wird. Aber auch die Bewegungsabläufe unter einer Plane/Decke sind für Katzen sehr spannend und ermutigen sie, heftig darauf zu springen - wodurch langsame Bewegungsabläufe in Kombination mit einer sehr abrupten, raschen Bewegungsabfolge in der Regel viel mehr Ansporn sind als eine monotone, vorhersehbare Hin- und Herbewegung.

Die Katzen sind von Haus aus so genannte Felljäger mit engelsgleicher Geduld, die oft sehr lange unbeweglich vor einem Mausloch stehen bleiben und nur zuschauen und daraufhin explosiv darauf einwirken. Zur Linderung dieser enormen körperlich-geistigen Spannung, die sich während der langen Wartezeit gebildet hatte, spielen die Katzen oft mit der eingefangenen Beute (sog. Stasisspiel).

Bitte keine Spielzeuge aufzwingen! Bevor Sie neue Dinge aktiv einsetzen, lassen Sie Ihre Katzen Sie immer erst durch Schneiden und Anfassen kennen lernen, ohne sie aufzuzwingen. Stellen Sie das Fremdkörperchen lieber zuerst in einiger Entfernung auf den Grund oder neben die Katzen, damit sie ungehindert darüber befinden können, ob sie sich nähern wollen oder nicht.

Einige Katzen haben im Grunde genommen kein großes Verlangen nach Spielzeug, das der Mensch ihnen präsentiert und ihnen unmittelbar bietet - vor allem dann nicht, wenn der Mensch absolut will, dass die Breite das großartig vorfindet. Das, was sie haben kann oder sollte, ist für sie öde oder beängstigend.

Diese psychologisch etwas komplizierteren Strickkatzen hätten lieber das Gefuehl, auf eigene Faust etwas Aufsehen erregendes zu entdecken oder ein bereits bekanntes Objekt wieder zu besetzen und ohne das Wissen des Besitzers praktisch zu stiebitzen. Eine solche kann man " betrügen ", indem man ein Tier insgeheim legt, es hinausschaut oder betrügt, um es später von selbst zu entdecken.

Einige Katzen hingegen werden wissbegierig und erlangen wenigstens Selbstvertrauen, wenn sie sich mit einem Toy amüsieren. Er schaut der Katz mit großen Blicken zu -) Man rollt sich mit einem Toy fröhlich auf den Fußboden, wirft es in die Höhe und fängt es wieder ein, schleicht sich ganz vorsichtig wie eine Katz an die Stelle und fängt es sehr stolze ein, leckt und schlägt es gut sichtlich....

Katzenverhalten nachzuahmen macht viel Spass und sorgt für eine lockere Atmosphäre des Wohlbefindens, denn man muss über sich selbst und das staunende Aussehen der Katzen auslachen. Verlässt du dann dein großes Stück und machst etwas anderes, wird deine Mutter sicherlich (entweder gleich oder später) gespannt gehen und sich fragen: Was ist das für ein Vergnügen, mit dem sich deine Mutter so sehr amüsiert hat?

Unterbrechen Sie nie ein beliebiges Wild mit der Katz von 100 bis 0, sondern verblassen Sie es immer allmählich und enden Sie mit einem positiven Ergebnis! Dieser Vorgang ist sehr bedeutsam, da ein abrupter Abbruch des Spiels zu Frustrationen für die Katzen führen kann, die sich wie eine Bestrafung anfühlen (wofür?) und daher mit Ihnen und dem Wild als negatives Gefühl verbunden sind und in Erinnerungen bleiben werden.

Derartige fatale Missverständnisse können zu einer Schädigung der gesamten Katzenbeziehung und vor allem des Vertrauens in Sie als Mensch und Tier beitragen. Natürlich verliert eine solche Katz mit der Zeit ihre Freude am Spielen oder sucht sich einen anderen Partner zum Spielen. Bitte verlassen Sie nach einem liebevollen Abschluss des Spieles nicht nur das Spielgerät, sondern räumen Sie den Gegenstand des Spieles weg!

Denn nur so können Sie und das Kind auf Dauer spannend und sicher sein. Es gibt jedoch eine Ausnahmeregelung zu dieser bedeutenden Regel, wenn es um das aggressive Verhalten einer Katz geht. Aber ich möchte die Prozedur hier nicht näher erläutern, denn das eigentliche Thema liegt in den Händen eines Katzen-Psychologen. Einige Katzen haben während ihrer Präge- und Sozialisationsphase bis etwa zur 12. Woche des Lebens kein korrektes Verhalten mit dem Menschen erlernt, weil der nötige Umgang mit entsprechender Ausbildung gefehlt hat und sich auch später niemand die Mühen gemacht hat, es ihnen zu lehren.

Das Kitten wurde trainiert, aggressiv mit Menschen zu spielen, indem es falsch spielte - was sehr oft aus Unkenntnis passiert. "Beißen und kratzen beim Spielen an Fingern, Händen, Füßen und Waden" ist eine gängige Behauptung von verzweifelten Katzenbesitzern in vielen Katzen-Foren. Wenn ein zartes Katzenbaby beim Spielen in die HÃ?nde beiÃ?t und zerkratzt, ist es fÃ?r viele Menschen (besonders fÃ?r MÃ?nner) schon komisch und lustig.

Man amüsiert sich und toleriert es nach dem Motto: "Das wird eine echte Kater! "Während die Wildkatze aufwächst und diese Form des Spiels immer gewalttätiger und schmerzvoller wird, macht es den Menschen auf einmal weniger Spaß, und es wird über die "aggressive" Wildkatze geredet.

Wie soll diese Kätzin wissen, dass sie ab einer bestimmten Größe/Stärke nur noch sehr behutsam spielen darf? Beides muss man dann (nach fachkundiger Rücksprache mit einem Katzenpsychologen!) eine Katzenspieltherapie durchfÃ??hren, bei der das Spiel-Verhalten fÃ?r Mensch und Tier auffrischte. Oder, was natürlich viel mehr Sinn macht und auch mehr Verantwortung bedeutet, Sie erwerben frühzeitig das notwendige Wissen, bevor eine Katz einzieht und das Spiel vom ersten Tag an in die gewünschte Richtung vorantreibt.

Das spart Ihnen und der Katz unnötige Belastungen. Ist das Katzenspielzeug vielleicht mies? Viele auf dem Markt erhältliche Katzenspielzeuge werden aus Kunststoff hergestellt oder durch chemische Behandlung so aufbereitet, dass sie einen abstoßenden Duft haben - dabei ist der hochempfindliche Geruchssinn der Katzen dem des Menschen weit voraus. Nimmt man als Mensch nur einen Anflug von Duft wahr, duftet es für die Katzen viel mehr.

Verständlich, dass solche Stinktiere dann ignoriert werden und wegen des Gesundheitsrisikos sowieso keinen Platz in einem Katzehaushalt haben. Im Grunde sind mehrere kleine Phasen (z.B. 4 mal 15 Minuten) über den Tag verteilt viel mehr sinnvoll als eine einzelne lange Spieleeinheit am Ende. Weil eine Katz die Gelegenheit haben sollte, ihre Aktivität und ihr Bedürfnis nach Spielen in dem Moment auszuleben, in dem sie es fühlt.

Ist sie dagegen den ganzen Tag lang gelangweilt oder muss sie ihre artgerechten Empfindungen permanent verdrängen, kommt es zu einem seelischen und physischen Energiemangel, der sich am späten Nachmittag noch stärker ausbreitet - wodurch einige Katzenbesitzer buchstäblich angegriffen werden, wenn sie nach Hause kommen. Für die Katzen ein ganz gewöhnliches, leicht zu verstehendes Benehmen!

Die Betroffenen hingegen reagierten auf solche physischen "Angriffe" oft mit Wut, was sich nachteilig auf den Zustand und die Beziehungen zur Katzen auswirken und daher vermieden werden sollte. Der beste Spieler ist nicht interessant, wenn er nicht in Spielstimmung ist - deshalb bitte auf Uhrzeit und Laune achten! Auch wenn Sie Ihre Hauskatze zum Spielen anregen wollen, nur weil Sie Zeit und Wunsch dazu haben - aber Ihre Hauskatze schläft, reinigt sich, verdauet ihr Essen oder genießt ein Solarium.

Sie als empfindlicher Katzenbesitzer kennen den Tagesrhythmus und die Lebensgewohnheiten seiner Katzen am besten und sollten die Interaktionsspiele dementsprechend anpassen. Das Spiel ist sehr abwechslungsreich. Hier gibt es auch leise Spielchen, die Spass machen! Die Katzenbesitzer denken, dass das Spielen mit Katzen immer mit viel Aktion und viel Beweglichkeit einhergehen muss - und wenn eine Katzen nicht so lebhaft ist und auf jedes einzelne Tier reagieren kann, dann bedeutet das sehr schnell: Meine Katzen spielen nicht!

Das Spielen mit Katzen ist meist lebhaft und zeichnet sich durch Racing, Jumping und Jagd aus, besonders mit jungen oder sehr sportlichen Katzen-Persönlichkeiten oder wenn die sonst recht leise und wilde 5 minütige Miniatur über Tisch und Bett geht. Sie können aber nicht von jedem unserer gemeinsamen Spiele verlangen, dass es so ist.

Sie können auch herrlich leise mit einer Katzen spielen, so dass durch Gestik, Aussehen und Gefühle mentaler Stress, spannende Beobachtung oder Mensch-Tier-Kommunikation im Mittelpunkt steht - z.B. wenn eine Person auf einem Papierstock herumkaut, die Katzen ihn aufmerksam anschaut und ihn dann nach dem anderen Ende pfeift oder beißt.... oder wenn beim Knuddeln ein Bändchen unter den Körper der Katz gezogen wird oder einen Kork auf die Pfoten der Katzenpfote auflegt.... Oder Sie legen einen Kork auf den Katzenkopf....

Solch liebevolle Spiele sind meist sehr schnell und unkompliziert - vor allem, weil man ohnehin keine bestimmten Zeiten vorgeben kann. Schließlich müssen Katzen und Menschen in der passenden Laune sein und es ist bekannt, dass das Gefühl nicht im Vorfeld geplant werden kann. Jede einzelne Kätzin hat tausende Wege, um Glück, Spass und Lebensfreude in ihren Köpfen zu haben.

Es darf sehr gern z.B. in Katzen-Foren oder auf Internetseiten von Tier-Psychologen auf diesen Info-Text verwiesen werden.

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