Winterspiele 2022

Olympische Winterspiele 2022

IOC-Entscheidung: Peking ist Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2022. Die Stadt PPeking ist die erste Stadt der Welt, die sowohl Sommer- als auch Winterolympiade ausrichtet. Nach den Olympischen Sommerspielen ist Peking die erste Stadt, in der die Olympischen Winterspiele stattfinden. Fürsprecher und Gegner der Olympiabewerbung 2022 kämpften in St. Moritz heftige Wortgefechte.

Als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Winterspiele wurde im Juli 2015 Peking gewählt.

Beijing veranstaltet 2022 Winterspiele

Beijing ist Austragungsort der Winterolympiade 2022. Mit 44 zu 40 Gegenstimmen gewann die Reichshauptstadt die Wahlen des International Olympic Committee (IOC) in der kasachischen Metropole Aimaty. Beijing ist die erste olympische Metropole, die nach den Winterspielen die Winterspiele ausrichtete.

Entscheidend für die Mehrzahl der 85 IOC-Mitglieder hätte auch die Organisationserfahrung der Chinesen sein können, die bereits die Olympischen Spiele 2008 ausrichteten. Mit der Beantragung eines Konzeptes für kompakte, preiswerte Spiele hat die Firma viel Aufmerksamkeit erlangt. Die starken Bewerbungen in der malaysischen Landeshauptstadt halfen der Metropole nicht, sich gegen Beijing zu durchsetzen.

"Es ist eine gute Möglichkeit zu beweisen, dass kleine Staaten erfolgreich Winterspiele veranstalten können", appellierte der Premierminister von Kasachstan, Herr Mässimov. Mit der Wahl der Landeshauptstadt des "Reiches der Mitte" geht das OK auf Nummer Sicher. Beijing hatte die Olympischen Spiele 2008 mit viel Mühe optimal inszeniert. Almaaty, die Megacity von Kasachstan am Fuß des Thien-Than, beworben mit Low-Budget-Spielen und Kurzstrecken.

Im Jahr 2017 sollen 80 Prozent der Sporthallen bereit sein, ungeachtet der Winterolympiade; alle Austragungsorte würden nur 30 km von dem Olympiadorf entfernt sein. Almaaty hatte auch etwas, was Beijing nicht hat: etwas schneebedeckt. Pekings Winterspielkonzept basiert auf viel künstlichem Schnee und ist auch noch weit entfernt: In der Region zwischen Beijing und Changjiakou finden die Alpinskirennen, Bobfahren, Schlitteln und Skelettfahren statt.

Von den rund 100 olympischen Siegen wird die Haelfte in den rund 190 Kilometern fuehren. In Beijing werden die Gebäude der Sommerspiele 2008 für die Haelfte des Eissports ausgenutzt.

Weshalb die kommenden Winterspiele ganz anders sein werden

Die Olympiade in Pyjongchang ist zu Ende. Nun blicken wir nach Beijing, wo die Winterspiele 2022 ausgetragen werden - allerdings mit ganz anderen Zeichen. Die Straßenfegerin hat vor allem einen Wunsch: "Aber sie sollten sich nicht zu sehr mit ihrer Olympic anlegen! Seine Heimatstadt setzt große Erwartungen an die Olympiade 2022: Im Norden von Beijing wird die Veranstaltung in Changjiakou stattfinden und erfährt bereits einen Infrastrukturboom.

Beijing befindet sich im selben Teil der Welt in Nordost-Asien, aber der Gegensatz zu den Pyeongchangs könnte kaum mehr sein. Die Grafschaft in Korea umfasst eine Vielzahl von Gebirgssiedlungen; der Grossraum Beijing hingegen wächst derzeit zu einer Megacity mit 110 Mio. Einwohner. Typisch: Allein der Schnellzug, der Beijing mit dem Wintersportgebiet verbindet, wird voraussichtlich zehn Mrd. EUR betragen.

Olympische Spiele in Beijing - das ist aus dem Jahr 2008 noch gut in guter Erinnerung. 2008. Beijing ist die erste Großstadt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele ausrichtet. Von dort aus fährt eine neue Bahn nach Changjiakou für die skandinavischen Wettkämpfe. Alle Länder wollen bei den Olympischen Spielen im eigenen Lande gut sein.

In einem immer stärker nationalistisch geprägten Reich unter der kommunistischen Regierung sind symbolische Errungenschaften noch bedeutender. Auch der goldene Regen bei den Olympischen Spielen 2008 hat große Hoffnungen weckt. Aber es ist schon jetzt klar, dass eine Neuausgabe als Winterspektakel nicht möglich ist. In den sieben Jahren zwischen der Wahl des Austragungsortes und dem Start der Partien ist rechnerisch genug Zeit, um eine Vielzahl von neuen Talenten zu gewinnen.

Doch die Planer in Beijing waren sich von Beginn an ihrer eigenen Schwäche bewusst: In diesem Land gibt es keine Kultur des Wintersports. Aber es wäre nicht so, wenn die chinesische Seite diese Schwäche nicht durch ein großes Programm beheben wollte. Seitdem vor drei Jahren beschlossen wurde, nach Beijing zu gehen, hat das Ministerium für Sport viel Geldmittel zur Verfügung gestellt. Wo das Klima stimmt, sollten die Lehrkräfte ihre Studenten an den Sport herantragen.

Bis zum olympischen Termin will das Volk 300 Mio. Menschen auf Skiern, Skates oder Boards mitnehmen. Das gibt es nur im dichtesten bevölkerten Staat der Erde. In der Rangliste genügte dies nur für den 16. Rang Beispiel Eiskunstlauf: Tatsächlich sollte dies eine Sportart sein, in der die Volksrepublik mitmachen kann. "Inzwischen macht die norwegische Regierung den chinesischen Bürgern auf brutale Weise bewusst, dass große Mengen allein nicht ausreichen.

Skandinavien hat weniger Bewohner als ein Bezirk von Beijing, aber es ist bekannt, dass es den Spitzenplatz einnimmt. Die Massenbegeisterung für den Wintersport bleibt weit hinter dem Konzept der sozialdemokratischen Erfolgsplanung zurück. Längst hat sich die Volksrepublik einen der ersten Medaillenplätze für die Sommermonate gesichert. Wie wenig es den olympischen Entscheidungsträgern in jüngster Zeit gelungen ist, den geografischen Ausgleich zu schaffen, zeigen die räumliche Distanz der drei Wettkampfstätten und die kurze Zeit zwischen ihnen und Beijing 2008: Es sind vor allem prestigeträchtige Länder mit großen finanziellen Mitteln, die um die Olympischen Winterspiele kämpfen.

Die Antragsverläufe für 2022 und 2018 verdeutlichen die Problematik. Urspruenglich war Oslos Team neben den beiden Teams aus Beijing und Almaaty im Einsatz. In der norwegischen Landeshauptstadt wurde die Anmeldung jedoch zurückgenommen - obwohl sie der einzige Bewerber mit genügend Neuschnee und einem wirklich interessierten Zielpublikum war. Ein weiterer Antrag gegen Beijing und Almaaty wurde 2013 von der bayerischen Bevölkerung nicht angenommen.

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